Salzgitter 

IS plante offenbar Anschlag auf Festival in Hildesheim – Frau aus Salzgitter involviert

Besucher des M'era Luna Festivals 2017 auf dem Flugplatzgelände Drispenstedt bei Hildesheim. Hier wollte der IS offenbar zuschlagen. (Archivbild)
Besucher des M'era Luna Festivals 2017 auf dem Flugplatzgelände Drispenstedt bei Hildesheim. Hier wollte der IS offenbar zuschlagen. (Archivbild)
Foto: imago images / Future Image

Salzgitter/Hildesheim. Angeblich haben IS-Terroristen konkret geplant, Massaker in Deutschland anzurichten. In die Pläne soll auch eine Frau aus Salzgitter eingeweiht gewesen sein, berichtet „Bild+“. Ihr Schicksal bleibt allerdings offen.

Dem Bericht zufolge sollten drei IS-Terror-Teams nach Deutschland einreisen. Vermutlich zeitgleich sollten die Terroristen dann Anschläge verüben. Als ein mögliches Ziel wird das M’era Luna Festival in Hildesheim genannt.

Dschihadistin aus Salzgitter soll in IS-Pläne eingeweiht gewesen sein

Aus Sicht der Terroristen ähnle das alternative Musikfestival kulturell dem Bataclan.

In dem Pariser Konzertsaal hatte der IS vor fast genau vier Jahren ein Blutbad mit 89 Opfern angerichtet.

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Die Rolle der Frau aus Salzgitter: Die Dschihadistin sollte „Schwestern“ in Deutschland kontaktieren, die die Attentäter dann zum Schein heiraten.

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Eine potentielle Braut aus Hamburg sei inzwischen verhaftet worden, so „Bild+“. Und auch die erste Terrorzelle ging den Ermittlern ins Netz, weshalb aus den perfiden Terror-Plänen nichts wurde. (red)