Salzgitter 

Ehrenmord-Prozess in Salzgitter: Verteidiger soll Plädoyer sprechen – stattdessen überrascht er mit diesem Antrag

Ein Spurensicherer ist direkt nach der Tat am Tatort in Salzgitter. Das Opfer wurde auf dem Boden liegend gefunden.
Ein Spurensicherer ist direkt nach der Tat am Tatort in Salzgitter. Das Opfer wurde auf dem Boden liegend gefunden.
Foto: Rudolf Karliczek

Salzgitter/Braunschweig. Weil ein Syrer in Salzgitter den Lebensgefährten seiner Schwester erschossen haben soll, muss er sich vor dem Landgericht Braunschweig verantworten.

Zum Wochenstart sollten die Plädoyers im Ehrenmord-Prozess aus Salzgitter verlesen werden. Doch wie die „Braunschweiger Zeitung“ berichtet, habe der Verteidiger des Angeklagten mit einem Antrag überrascht.

Salzgitter: Ehrenmord-Prozess wird in Braunschweig verhandelt

Fünf weitere Verhandlungstage seien demnach die Konsequenz. Denn die Verteidiger würden ein weiteres Gutachten fordern – sie bezweifeln laut „Braunschweiger Zeitung“ nämlich die Schuldfähigkeit ihres Mandanten.

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Ehrenmord in Salzgitter: Hintergründe der Tat

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hatte im Juli dieses Jahres Anklage wegen heimtückischen Mordes aus niedrigen Beweggründen und Verstoßes gegen das Waffengesetz erhoben.

Dem Syrer wird vorgeworfen, am 26. Januar 2019 in Salzgitter-Lebenstedt den Lebensgefährten seiner Schwester erschossen zu haben. Er soll dem Iraker demnach auf einem Parkplatz an der Berliner Straße aufgelauert und ihn mit mehreren Schüssen getötet haben.

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig geht davon aus, dass die kurdisch-islamische Familie des Angeklagten die Liebesbeziehung zu dem Iraker katholischen Glaubens nicht tolerierte.

(Den ausführlichen Bericht findest du auf www.braunschweiger-zeitung.de)

Mehr zu der Tat liest du hier <<<<. (abr)