Salzgitter 

Salzgitter: Vater tötet Ehefrau vor seinen Kindern – die Strafe will er nicht akzeptieren

Ein Mann hat in Salzgitter seine Frau getötet. (Symbolbild)
Ein Mann hat in Salzgitter seine Frau getötet. (Symbolbild)
Foto: dpa

Salzgitter. Was ein abscheuliches Verbrechen in Salzgitter. Eine Mutter ist vor den Augen ihrer Kinder erschossen worden – von ihrem Ehemann. Der wurde dafür verurteilt, wollte die Strafe aber nicht hinnehmen.

Nun hat der Bundesgerichtshof in letzter Instanz über den Mann aus Salzgitter entschieden.

Salzgitter: Vater erschießt Ehefrau vor den Augen seiner Kinder

Nach einem Gerichtstermin wegen eines Sorgerechtsstreits vor dem Amtsgericht im westfälischen Tecklenburg hatte sich der Angeklagte aufgemacht zu dem Haus seiner Schwiegereltern in Salzgitter. Dort zog er vor den Augen der gemeinsamen Kinder eine Waffe und drückte ab.

Der Kopfschuss war tödlich. >> Hier zum ausführlichen Bericht

Mann wird wegen Mord verurteilt – doch er geht in Revision

Das Landgericht Braunschweig hatte den aus NRW stammenden Mann im Januar 2019 wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt und die besondere Schwere der Schuld festgestellt. Das aber wollte der Verurteilte so nicht hinnehmen.

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Lebenslang! Urteil aus Braunschweig rechtskräftig

Wie das Landgericht Braunschweig am Montag mitteilte, verwarf der Bundesgerichtshof die Revision des Angeklagten gegen das Urteil der Braunschweiger Richter vom 30. Januar 2019.

Die Verurteilung des Mannes zu der lebenslangen Freiheitsstrafe wegen des tödlichen Kopfschusses auf seine Partnerin ist damit rechtskräftig. (dpa, aj)