Salzgitter 

Coronavirus Niedersachsen: SO schützt ein Markt seine Mitarbeiter jetzt – Kunden begeistert „Super Entscheidung!"

Coronavirus in Niedersachsen: Viele Supermärkte ergreifen besondere Maßnahmen. (Symbolbild)
Coronavirus in Niedersachsen: Viele Supermärkte ergreifen besondere Maßnahmen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Martin Wagner

Schulen, Spielplätze und viele weitere Einrichtungen müssen wegen des Coronavirus auch in Niedersachsen geschlossen bleiben.

Die Supermärkte bleiben offen – zum Schutz vor dem Coronavirus ergreifen viele besondere Maßnahmen.

Coronavirus in Niedersachsen: Supermärkte mit Schutzmaßnahmen

Die Rewe-Märkte in Salzgitter haben Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiter an den Kassen eingebaut. Plexiglasscheiben sollen eine Ansteckung der Kassierer mit Covid-19 verhindern, Markierungen am Fußboden sollen es den Kunden einfacher machen, den Sicherheitsabstand einzuhalten – auch beim Rewe im City-Point in Braunschweig.

Rewe achtet laut Sprecher Thomas Bonrath außerdem besonders auf die Hygienemaßnahmen. Dabei orientiere man sich an den Maßgaben des Robert Koch-Instituts.

Edeka Zeidler bleibt Sonntag geschlossen

Im Rahmen der Krise hat die Regierung die Regelungen zu den Öffnungszeiten der Supermärkte gelockert. Die Edeka-Filiale in Königslutter kündigt an, demnächst von Montag bis Samstag von 8 bis 21 Uhr zu öffnen, an den Sonntagen wollen sie die Filiale trotz Erlaubnis auch weiterhin geschlossen halten.

„Unsere fleißigen Mitarbeiter haben sich den freien Tag mit ihrer Familie mehr als verdient“, gab das Unternehmen in einem Facebook-Post bekannt.

„Dieser Tag dient zur Erholung, außerdem bekommen wir an diesem Tag keine frische Ware und eine Entlastung der Einkaufstage ist es auch nicht“, klärt Edeka Zeidler auf. Die Kunden freut die Entscheidung: „Niemand braucht Sonntags einkaufen, super Entscheidung“, kommentiert ein Nutzer.

Bei Edeka Ankermann erhält jeder Kunde an der Kasse einen Infozettel, der die Kunden auf angemessene Verhaltensweisen hinweist, wie beispielsweise zwei Meter Abstand zu halten. "Diskutiert bitte nicht mit ihnen darüber, sondern tut es einfach", heißt es da.

Auch Baumarkt in Königslutter mit Schutzmaßnahmen

Auch der "Baufuchs" in Königslutter hat Plexiglasscheiben im Kassenbereich aufgestellt und stellt Desinfektionsmittel zur Verfügung. Einmal in der Stunde werden zudem die Kassen gereinigt, ein Hinweisschild bittet die Kunden, zwei Meter Abstand voneinander zu halten.

„Wir sind zu diesen Maßnahmen nicht verpflichtet, handeln allerdings nach unserem Gewissen“, sagt ein Mitarbeiter.

Aldi, Real und Netto: Hygienemaßnahmen an erster Stelle

Auch Aldi stellt die „Einhaltung von Hygienemaßnahmen und Reinigungsplänen in den Märkten“ in den Mittelpunkt und stellt den Mitarbeitern verstärkt Desinfektionsmittel zur Verfügung. Den Kunden wird empfohlen, kontaktlos zu bezahlen.

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Ebenso prüfe Real laut Pressereferentin regelmäßig die Einhaltung der Hygienemaßnahmen. Bei Bedarf leite man zusätzliche Maßnahmen ein, zum Beispiel häufigere Reinigungsintervalle.

In den Netto-Filialen in Niedersachsen werden die aktuellen Entwicklungen rund um das Corona-Virus genau beobachtet. Man sei in der Lage, kurzfristig zu reagieren. (vh)