Salzgitter 

Salzgitter: Frau behauptet, Shisha-Bar sei „Drogenumschlagsplatz“ – dafür kassiert sie jetzt die Quittung

Eine Frau hat behauptet, dass eine Shisha-Bar in Salzgitter ein „Drogenumschlagplatz“ ist. Dafür hat sie nun die Quittung kassiert. (Symbolbild)
Eine Frau hat behauptet, dass eine Shisha-Bar in Salzgitter ein „Drogenumschlagplatz“ ist. Dafür hat sie nun die Quittung kassiert. (Symbolbild)
Foto: imago images/agefotostock

Salzgitter. Wer im Internet etwas behauptet, das er nicht beweisen kann, kann auch schnell mal auf der Anklagebank eines Gerichtssaals landen. Das zeigt nun ein Fall aus Salzgitter.

Eine Frau hatte bei Facebook behauptet, dass eine Shisha-Bar in Salzgitter ein „Drogenumschlagsplatz“ sei – dafür hat sie nun die Quittung bekommen, berichtet die „Salzgitter Zeitung“.

Salzgitter: Frau landet wegen übler Nachrede vor Gericht

Es war kurz nach dem schrecklichen Attentat von Hanau, bei dem ein Täter vor zwei Shisha-Bars neun Menschen erschossen hatte, als die Frau ihrem Ärger darüber Luft machen wollte – bei Facebook. Ein Bekannter hatte ihr wohl erzählt, dass eine Shisha-Bar in Salzgitter ein bekannter Drogenumschlagsplatz sei.

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Doch das ließen die Betreiber nicht auf sich sitzen. Wie die „Salzgitter Zeitung“ berichtet, erstatteten die sie Strafanzeige. Die Frau erhielt einen Strafbefehl über 700 Euro wegen übler Nachrede – und legte Berufung ein. Deshalb landete der Fall nun vor dem Amtsgericht Salzgitter. Mit Erfolg für die Betreiber der Shishabar.

Mehr zum Prozess und zur Verhandlung liest du auf www.salzgitter-zeitung.de. (abr)