Salzgitter 

Salzgitter: Frau durchlebt Martyrium – darum könnte der Täter glimpflich davonkommen!

Eine Frau hat in Salzgitter mehrere brutale Momente erleben müssen. Jahre später steht ihr mutmaßlicher Peiniger vor Gericht. (Symbolbild)
Eine Frau hat in Salzgitter mehrere brutale Momente erleben müssen. Jahre später steht ihr mutmaßlicher Peiniger vor Gericht. (Symbolbild)
Foto: imago images / photothek

Salzgitter/Braunschweig. In Salzgitter sollen sich brutale Szenen abgespielt haben.

Einem Mann aus Salzgitter wird deswegen der Prozess gemacht – Jahre später...

Salzgitter: Vergewaltigung nach Wodka-Exzess

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig wirft dem 46-Jährigen insgesamt sechs Straftaten vor – mehrere Körperverletzungen sowie zwei Vergewaltigungen.

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Demnach hatte der Angeklagte im Juni 2015 mit seiner damaligen Lebensgefährtin in einem Wald in Salzgitter gehaust. Dort sollen die beiden sich mit Wodka abgeschossen haben.

Danach, so die Anklage, wurde es brutal: Der 46-Jährige soll die Frau zunächst in den Bauch und gegen den Kopf geschlagen haben. Außerdem soll er sie zweimal zu Fall gebracht und dann vergewaltigt haben.

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Zu einer weiteren brutalen Tat soll es im Januar 2017 gekommen sein. Der Angeklagte soll seiner damaligen Lebensgefährtin im hessischen Birstein im betrunkenen Zustand unter anderem eine Glasflasche auf den Kopf geschlagen haben.

Der Schlag soll so heftig gewesen sein, dass die Frau das Bewusstsein verlor. Die Diagnose im Krankenhaus: Schädelprellung. Außerdem hatte das Opfer eine Bauchprellung erlitten. Die Frau musste ein paar Tage im Krankenhaus bleiben.

Salzgitter: Frau erleidet Verbrennungen

Und: Der Mann aus Salzgitter soll seiner Ex-Partnerin an einem nicht näher bekannten Tag im Schlaf die Socken angezündet haben. Dabei habe sie Verbrennungen an Füßen und Armen erlitten.

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Inwiefern der mutmaßliche Täter mit einer harten Strafe rechnen muss, ist fraglich. Laut Staatsanwaltschaft könnte er als vermindert schuldfähig gelten – wegen seiner Alkoholgewöhnung und des erheblichen Alkoholkonsums.

Der Prozess startet am 8. Oktober, mit einem Urteil wird am 12. November gerechnet. (ck)