Salzgitter 

MAN Salzgitter in Gefahr – Weil gibt nicht auf: „Guter Wille auf beiden Seiten vorhanden“

MAN im September angekündigt, weltweit bis zu 9.500 Stellen streichen zu wollen, um bis 2023 eine Ergebnisverbesserung von rund 1,8 Milliarden Euro zu erreichen. Nachdem der MAN-Konzern die Standort- und Beschäftigungssicherung bis 2030 gekündigt hat, informierte sich Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) auf Einladung des Betriebsrates vor Ort in Salzgitter.
MAN im September angekündigt, weltweit bis zu 9.500 Stellen streichen zu wollen, um bis 2023 eine Ergebnisverbesserung von rund 1,8 Milliarden Euro zu erreichen. Nachdem der MAN-Konzern die Standort- und Beschäftigungssicherung bis 2030 gekündigt hat, informierte sich Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) auf Einladung des Betriebsrates vor Ort in Salzgitter.
Foto: Peter Steffen/dpa

Salzgitter. Hoher Besuch bei MAN Salzgitter: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil war am Montag zu Gast.

Weil sicherte den Beschäftigten am bedrohten Standort MAN Salzgitter die Unterstützung der Landesregierung zu.

Ministerpräsident besucht MAN Salzgitter

Der SPD-Politiker forderte den zum VW-Konzern gehörenden Lkw-Hersteller auf, eine „gute Perspektive“ für den Standort zu erhalten: „Das muss eine Industrieproduktion weiterhin sein, die hier stattfindet“, sagte Weil bei einem Besuch auf Einladung des Betriebsrats.

„Ich glaube, der gute Wille dafür ist auf beiden Seiten vorhanden.“ Die Verhandlungen von Arbeitgeber und Arbeitnehmern würden in den nächsten Tagen aufgenommen.

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Der kriselnde Lkw- und Bushersteller MAN hatte im September angekündigt, weltweit bis zu 9.500 Stellen zu streichen, um bis 2023 eine Ergebnisverbesserung von rund 1,8 Milliarden Euro zu erreichen.

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Aus Sicht der IG Metall ist das Werk für Achsen und Kurbelwellen in Salzgitter in Gefahr.

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Eine mögliche Verlagerung der Komponentenproduktion ins polnische Krakau bedrohe 1.400 der 2.400 Stellen. Salzgitter wäre dann nur noch ein Logistik-Standort. (dpa/ck)