Salzgitter 

Salzgitter: Schock-Fund in Klinik! Toter Patient liegt drei Tage in WC-Kabine

Salzgitter: Im St.Elisabeth-Krankenhaus lag ein verstorbener Patient mehrere Tage in einer WC-Kabine. (Archivfoto)
Salzgitter: Im St.Elisabeth-Krankenhaus lag ein verstorbener Patient mehrere Tage in einer WC-Kabine. (Archivfoto)
Foto: imago images/Die Videomanufaktur

Dieser Vorfall im St. Elisabeth-Krankenhaus in Salzgitter schockiert!

Ein Mann aus Salzgitter kam Mitte September wegen Atemnot in die Klinik, verschwand dort zwei Tage später spurlos. Erst drei Tage später wurde der Patient in einer WC-Kabine gefunden – da war er bereits seit einiger Zeit tot. Das berichtet die „Salzgitter Zeitung“.

Salzgitter: Mann in Krankenhaus plötzlich spurlos verschwunden

Der 64-jährige Peter W. aus Salzgitter hatte nach einer Herz-OP stark abgebaut, begab sich wegen Atemnot in die Klinik in Salzgitter.

Immer an seiner Seite: Ehefrau Steffi, die zwei Tage nach seiner Einweisung einen beunruhigenden Anruf erhielt. „Es hieß: 'Ihr Mann ist weg, ist er zu Ihnen nach Hause gekommen?' Dabei konnte er in seinem Zustand kaum laufen“, schildert die Witwe der „Salzgitter Zeitung“.

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Das ist die Stadt Salzgitter:

  • erste Belege für die Anwesenheit von Menschen im Gebiet ergeben sich durch den archäologischen Fundplatz Salzgitter-Lebenstedt, an dem 1952 Knochenstücke von Mammuts, Rentieren und Neandertalern ausgegraben wurden
  • 1154 wurde die Burg Gebhardshagen erstmals urkundlich erwähnt und ist damit eine der ältesten Burgen im Braunschweiger Land
  • wurde 1942 erstmals Großstadt
  • ist eine Großstadt mit rund 104.000 Einwohnern (Stand: Dezember 2020)
  • Oberbürgermeister ist Frank Klingebiel (CDU)

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Man versicherte der 59-Jährigen, dass intensiv nach Peter W. gesucht werde, auch Polizeibeamte waren im und um das Krankenhaus unterwegs – sogar mit Spürhunden. Doch erst drei Tage später klingelte erneut das Telefon bei Steffi W.

Ihr Ehemann wurde von einer Pflegerin in einer von innen abgeschlossenen Toilettenkabine entdeckt.

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Salzgitter: „An der Sache stimmt etwas nicht, ich will das geklärt haben“

Jetzt muss sich das St.Elisabeth-Krankenhaus schweren Vorwürfen stellen. Zwar haben Untersuchungen ergeben, dass der 64-Jährige kurz nach Betreten der Toilette verstarb und das Krankenhaus in der Hinsicht keine Schuld trifft.

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Aber: Die Suche nach dem Patienten war „offenbar nicht so sorgfältig, wie sie hätte erfolgen müssen“, so Christian Wolters von der Staatsanwaltschaft Braunschweig gegenüber der „Salzgitter Zeitung“.

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Dass ihr Mann drei Tage lange tot in einer WC-Kabine lag, lässt auch Steffi W. keine Ruhe: „An der Sache stimmt etwas nicht, ich will das geklärt haben.“

Welchen Vorwurf die Witwe dem St.Elisabeth-Krankenhaus ebenfalls macht und welche Konsequenzen die Staatsanwaltschaft nun von der Klinik in Salzgitter erwartet, kannst du im ganzen Artikel der „Salzgitter Zeitung“ lesen. (kv)