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Salzgitter: Ende einer Ära! Nach über 30 Jahren gehen in diesem Laden die Lichter aus

In Salzgitter-Bad endet eine Ära! Nach über 30 Jahren gehen in einem Traditionsladen die Lichter aus. Warum, liest du hier.

© Rudolf Karliczek

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In Salzgitter-Bad endet eine Ära!

Mehr als 30 Jahre lang gehörte das Geschäft einfach zum Stadtbild dazu. Doch zum Ende des Jahres soll Schluss sein. Manfred Wulfen schließt sein „Wollstübchen“ in Salzgitter-Bad.

Salzgitter: Darum schließt das „Wollstübchen“

Egal, ob Wolle für Pullover oder Socken, ob Häkel- oder Strickgarn oder Zubehör – wer in Salzgitter und Umgebung gerne gestrickt, gehäkelt oder genäht hat, hat seine Produkte bei Manfred Wulfen im „Wollstübchen“ geholt. „Wir haben gute Wollen in guten Qualitäten“, sagt der 83-Jährige im Gespräch mit News38.

Auch das Einzugsgebiet sei groß, viele Kunden würden den Laden trotz der Angebote im Internet aufsuchen. Und dennoch soll zum 30. Dezember Schluss sein. „Aus Altersgründen und gesundheitlichen Gründen kann ich es nicht mehr“, sagt Manfred Wulfen. Mehr als 30 Jahre lang habe er sich um das „Wollstübchen“ gekümmert.

In Salzgitter-Bad endet eine Ära. Ein Traditionsgeschäft macht nach über 30 Jahren dicht.
In Salzgitter-Bad endet eine Ära. Ein Traditionsgeschäft macht nach über 30 Jahren dicht. Foto: Rudolf Karliczek

Salzgitter: Kommt noch ein Nachfolger?

Gegründet hatte es seine mittlerweile verstorbene Frau. Sie sei dann viel im Gardinenhaus gewesen und habe sich nicht mehr darum kümmern können, also habe der 83-Jährige das Ruder übernommen. Neben den Angeboten für Strickfans habe es auch immer verschiedene Kurse gegeben. Beispielsweise montags. Aus dem Kreis, der sich dort zum Stricken getroffen habe, sei sogar eine richtige Freundschaft geworden, erzählt Manfred Wulfen.


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Das letzte Treffen habe Anfang der Woche stattgefunden. Schritt für Schritt gehe es nun dem Ende entgegen. Der Ausverkauf habe bereits begonnen. Einen Nachfolger gebe es noch nicht. „Ich habe mich auch nicht bemüht, den Laden noch anzubieten,“ sagt der 83-Jährige. „Es will ja keiner mehr selbstständig sein von den jungen Leuten.“

Doch sollte wider Erwarten bis Ende des Jahres jemand bei ihm vor der Tür stehen, der den Laden doch übernehmen wolle, würde er sich sehr freuen. „Er kann gerne kommen. Ich würde mich freuen, wenn der Laden weiterläuft.“