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Salzgitter: Junge Frau in Thiede getötet – jetzt taucht ein brisantes Detail auf

Im Februar wird eine 23-Jährige in Salzgitter brutal ermordet. Ihr mutmaßlicher Killer nimmt sich das Leben. Und lässt die Polizei rätseln.

Eine grausame Tat erschüttert Salzgitter. Im Stadtteil Thiede kam es am Sonntagnachmittag zu einem Notruf.
© aktuell24/ Privat: Ö.

Die Stadt Salzgitter – alles andere als „Salzghetto“

In diesem Video erfährst du alles Wissenswertes über die Stadt Salzgitter.

Diese Geschichte ist noch nicht auserzählt. Auch nach sechs Wochen haben die Ermittler nach dem tödlichen Drama in Salzgitter nicht alle Puzzlestücke beisammen.

Es geht um das Tötungsdelikt in Salzgitter-Thiede im Februar.

Salzgitter: 23-Jährige erstochen

Damals war die Polizei einem Hinweis nachgegangen und hatte in einer Wohnung in der Straße „Guldener Kamp“ die Leiche einer 23-Jährigen gefunden. Schnell war klar: Die junge Frau war erstochen worden. Und fast genauso schnell geriet ihr Ex-Freund in den Fokus der Ermittlungen.

Die Polizei fahndete unter Hochdruck nach dem verdächtigen 30-Jährigen. Die Suche nahm ein dramatisches Ende: Der Gesuchte nahm sich kurz nach der Tat im Raum Göttingen das Leben.


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Neben vielen Fragen, die die Ermittler wegen des Todes der beiden nie mehr beatworten können werden, ist noch ein Rätsel offen. Denn noch immer fehlt vom Auto des 30-Jährigen jede Spur.

Das ist das Auto des mutmaßlichen Thiede-Killers.
Das ist das Auto des mutmaßlichen Thiede-Killers. Foto: Polizei Salzgitter

Daher geht die Polizei Salzgitter in die Offensive. Am Mittwoch (20. März) veröffentlichten die Ermittler ein Foto des dunklen Seat Kombis. Der Wagen hat ein SZ-Kennzeichen – und auffällige Felgen. Für die Ermittlungen ist es wichtig, das Auto zu finden. Daher melde dich, falls du Hinweise geben kannst, an die Polizei Salzgitter (05341/18970) oder an irgendeine andere Polizei-Dienststelle.

Update: Auto in Göttingen gefunden

Wie die Polizei am späten Mittwochvormittag mitteilte, konnte das Auto jetzt in Göttingen aufgefunden werden. Für die weiteren Ermittlungen spielt der Wagen aber wohl kaum noch eine Rolle – so zumindest sieht es die Staatsanwaltschaft Braunschweig. Es werde lediglich abschließend geprüft, ob zum Beispiel ein Abschiedsbrief hinterlassen wurde, erklärt die Behörde gegenüber der „Braunschweiger Zeitung“.

Über das Motiv des vermeintlichen Täters herrscht bis heute keine Gewissheit.. Der Fall wurde aber jetzt zu den Akten gelegt. Es habe niemals Zweifel daran gegeben, dass der 30-Jähriger die Tat selbst begangen habe, so die Staatsanwaltschaft weiter gegenüber der Zeitung.