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VW ID.4: Ist DIESES E-Auto der Nachfolger des Tiguan?

Der VW ID.4 zeigt sich im Test von IMTEST von seiner besten Seite.
Der VW ID.4 zeigt sich im Test von IMTEST von seiner besten Seite.
Foto: VW

Er trägt den Namen "Auto des Monats" des Verbrauchermagazins IMTEST. Der VW ID.4 ist ein Elektroauto, vielmehr noch: ein SUV. Damit ähnelt das Modell dem Kompakt-SUV Tiguan zunehmend. Allerdings nur in Bezug auf die Größe. Die inneren und äußeren Werte sind mit einem Tiguan nur mäßig vergleichbar. IMTEST hat sich den VW ID.4 einmal genauer angesehen. Wir verraten, was das Elektroauto unter der Haube hat.

VW ID.4 mit schnittigen Werten

Auf dem Papier klingt das E-Auto von VW wie aus dem Bilderbuch:

  • 5-türiger SUV
  • Heckantrieb
  • 160 km/h Tempo
  • maximale Leistung: 204 PS (150 Kilowatt)
  • Preis: ab 37.415 Euro

VW gibt an, dass der ID.4 besonders auf Langstrecken brilliert. Die Reichweite des Elektroautos soll laut Hersteller rund 522 Kilometer sein. Ein ordentlicher Wert, findet auch IMTEST. Im Pendelverkehr schafft der VW ID.4 sogar mehr. Auf der Autobahn mit Vollgas das Gegenteil: 522 Kilometer sind dann nicht drin.

Akkuladung schnell, aber kein Spitzenreiter

Im Test von IMTEST ließ sich der VW ID.3 innerhalb von 34 Minuten von 13 auf 82 Prozent aufladen. Ein guter Wert, der aber nicht für die Pole Position reicht. Außerdem gibt es das Elektroauto mit kleinerem Akku für einen günstigeren Preis. In der Basisversion lässt sich der Akku nur mit 7,6 Kilowatt Wechselstrom aufladen. Das heißt: Die Akkuladung dauert deutlich länger. IMTEST testete den Testwagen VW ID.4 Pro Performance mit einer großen Batterie (77 Kilowatt pro Stunde).

VW ID.4 überzeugt mit viel Innenraum

Im Test fällt auf: Der ID.4 ist besonders geräumig. Der Akku ist unter den Sitzen verbaut, sodass genügend Beinfreiheit und Platz für Fahrer und Beifahrer vorhanden ist. Ein Pluspunkt: Der VW ID.4 wurde nicht als Imitat eines Verbrenner-Autos produziert, sondern direkt als E-Auto. So entsteht mehr Raum und Platz im Auto selbst. Mit 500 Litern Ladevolumen ist für eine Kleinfamilie genügend Platz zum Einkaufen oder sogar für einen Kurzurlaub.

Kleiner Makel: Die Touch-Flächen

Hinsichtlich der Bedienung zeigt sich das E-Auto etwas schwach. Zwar hat VW die Anzahl der Tasten enorm reduziert, was auf den ersten Blick gut aussieht – benutzerfreundlich ist das aber nicht. Wer aus Versehen das Touch-Feld am Lenkrad berührt, kann die Geschwindigkeitsregler verdrehen. Im Test fehlte den Testern eine gute Beleuchtung der Touch-Displays und Knöpfe. Das führt in der Gesamtwertung zu Minuspunkten.

Top Fahrgefühl mit dem VW ID.4

Deutlich positiver fällt das Fahrverhalten des ID.4 auf. Generell ist er recht leise. Seine Reifen rollen seicht ab. Der lauteste Sound ist das Blinken des Autos. Auffällig: Der VW ID.4 wurde nicht zum Rasen konzipiert. Er fährt sanft und leicht, ohne zu schnittig durch die Straßen zu düsen. Dadurch entsteht ein angenehmes Fahrgefühl für alle Insassen. Neben dem Standard-Fahrmodus gibt es noch drei weitere Modi, aus denen der Fahrer wählen kann.

Fazit: Schicker Wagen für angenehme Fahrten

Der VW ID.4 macht einiges richtig: Er lässt sich gut fahren, ist schön leise und im Innenraum bequem. Für Familien sorgt er mit großzügigem Platzangebot für viel Stauraum. Einzig und allein die Bedienung lässt ein paar Wünsche offen. Wer auf einen stärkeren Akku setzt, muss im Übrigen direkt 7.500 Euro mehr ausgeben. Mitsamt Sonderausstattung kommt man da schon auf 62.840 Euro. Ein stolzer Preis für einen Elektro-SUV.

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