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Trocken- oder Nassfutter für den Hund? DAZU raten Experten!

Am Ende das Tages entscheidet der Hund, ob er Trockenfutter oder Nassfutter am liebsten mag.
Am Ende das Tages entscheidet der Hund, ob er Trockenfutter oder Nassfutter am liebsten mag.
Foto: Amazon

Eine der größten Challenges für Hundebesitzer verbirgt sich hinter der Ernährungsform der Vierbeiner. Denn der Markt an Hundefutter ist enorm gewachsen: Da tun sich für Herrchen und Frauchen schnell Zweifel auf, was denn nun das richtige Futter für den Hund ist. Grundsätzlich wird unterschieden zwischen Trockenfutter und Nassfutter für den Hund.

Die zwei Optionen spalten die Hundebesitzer-Gemeinde: Die einen raten zu einer gänzlich trockenen Fütterung, das andere Lager plädiert für Nassfutter durch und durch. Aber was ist nun eigentlich richtig? Welche Vorteile bieten Trocken- und Nassfutter. Und gibt es nicht eventuell einen Mittelweg, mit dem man gut fährt? Wir haben die Antworten!

Trocken- und Nassfutter: Was ist besser für meinen Hund?

Verabschiede dich gänzlich von dem Gedanken, dass eine der beiden Ernährungsformen schlecht für deinen Hund sein könnte. Beide Futtermittel, egal ob trocken oder nass, definieren sich über den Inhalt und die Nährstoffdichte des Futters. Die Form spielt eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist, dass das Futter den Hund mit Mineralstoffen, reichhaltigen Nährstoffen und Vitaminen versorgt – mehr nicht!

Was sind die Vorteile von Trockenfutter?

Experten haben festgestellt, dass bereits kleine Mengen an Trockenfutter für den Hund ein großer Energielieferant sind. Das heißt: Er bräuchte die doppelte bis dreifache Menge an Nassfutter, um beim Schlemmen auf den gleichen Energiequotienten zu kommen. Außerdem behaupten einige, dass Trockenfutter die Zähne der Vierbeiner reinige. Andere argumentieren, dass das Trockenfutter an den Zähnen der süßen Wauwaus kleben bleiben würde und somit eher Schaden verursache. Einige Vorteile von Trockenfutter im Überblick:

  • enthält bis zu zwölf Prozent Feuchtigkeit und verdirbt dadurch langsamer
  • einfach zu portionieren
  • guter Snack zwischendurch
  • Sauberkeit am Hundenapf
  • wenig Verpackungsmüll
  • geruchsärmer
  • deutlich günstiger als Nassfutter

Welches Trockenfutter ist empfehlenswert?

Hilfreich für die Suche nach dem besten Hundefutter ist eine Recherche im Netz. In einem Langzeittest hat Hundeo (eine App für Hundebesitzer) einige Top-Produkte ausfindig gemacht. Preis-Leistungs-Sieger ist das weizen- und zuckerfreie Trockenfutter von bosch. Das Futter besteht aus Gefülgelfleischmehl, Reis, Gerste und Co. und liefert damit wichtige Proteine für die Vierbeiner. Laut Hersteller ist das Trockenfutter leicht verdaulich und selbst für sensible Hunde geeignet. Weitere Top-Marken sind laut Hundeo Dogs-Heart und Wolfsblut.

Was sind die Vorteile von Nassfutter?

Beim Trockenfutter liegen die Vorteile vor allem beim Hundebesitzer. Ehrlicherweise sind Hunde aber erpicht auf Nassfutter. Warum? Nassfutter ist deutlich deftiger. Gerade hinsichtlich Geruch und Konsistenz hat die Leckerei für Hunde mehr zu bieten. Was unsere empfindlichen Nasen vielleicht anwidert, gefällt den Leckermäulern sehr gut. Weitere Vorteile sind:

  • geschmacksintensiv
  • hoher Wassergehalt für hohen Feuchtigkeitshaushalt
  • hilfreich bei Gewichtsproblemen, da nicht zu viel Energie gleichzeitig aufgenommen wird
  • schnell verdaulich
  • ältere Hunde mit Zahnproblemen können es problemlos verzehren

Welches Nassfutter für Hunde ist gut?

Auch im Nassfutter-Dschungel gibt es so einige Marken zu entdecken. Hundeo empfiehlt unter anderem das Nassfutter für erwachsene Hunder von animonda. Ein 6er-Träger beinhaltet verschiedene Sorten wie pures Rind, Rind und Herz, Rind und Huhn, Hirsch mit Apfel und Rind mit Lachs und Spinat. Das Nassfutter ist getreide- und glutenfrei. Bei über 2.500 Amazon-Bewertungen kommt Freude auf. Hundebesitzer sind begeistert angesichts des Verzichts auf Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe. Weitere empfehlenswerte Nassfutter-Marken sind defu und Terra Canis.

Trockenfutter UND Nassfutter kombinieren: Warum das sinnvoll ist

Tatsächlich geht eine Kombination aus Trocken- und Nassfutter für Hunde sehr wohl. Wichtig ist aber, die beiden Ernährungsarten nicht zeitgleich zu vermischen, da sie unterschiedlich verdaut werden. Besser: morgens die eine Ernährungsform, abends die andere. So gewöhnt sich dein Tier schnell an beide Ernährungsvarianten und guckt dich nicht fragend an, wenn du hin und wieder mal etwas Neues ausprobierst.

Trocken- und Nassfutter für Hunde: Dein Hund entscheidet!

Extrem wichtig: Jeder Hund tickt anders. Hör auf deinen Vierbeiner und beobachte, wie ihm Nassfutter oder Trockenfutter bekommt. Die Ernährungsweisen spalten sich weiter auf in allergiefreundliche Variationen, getreidefrei, kalt gepresst oder ofengebacken und so weiter ... Probieren geht über Studieren. Wer seinen Hund gut kennt, wird auch wissen, was ihm schmeckt und was nicht. Hör also ganz genau hin und achte immer auf die Signale deines Hundes.

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