Sport 

Unfall in Luhmühlen: Reiterin verletzt, Pferd tot

Luhmühlen

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Luhmühlen. Entsetzlicher Zwischenfall beim Vielseitigkeits-Reitturnier in Luhmühlen. Die junge belgische Reiterin Chloe Raty ist mit ihrem Pferd Axel am 18. Hindernis des Geländerittes gestürzt. Sie kam in ein Krankenhaus; ihr Pferd musste eingeschläfert werden.

Es sei beim Röntgen "eine eindeutige Fraktur des ersten Lendenwirbels" diagnostiziert worden, sagte Tierarzt Jürgen Martens. Folge sei eine Querschnittslähmung von Axel gewesen. "Es war eine aussichtslose Prognose."

Unterdessen gaben die Ärzte Entwarnung für die 24-jährige Reiterin: Sie habe sich dank einer Airbag-Weste nur leichtere Verletzungen zugezogen. Nach ihrem Sturz war Chloe Raty nach Veranstalterangaben ansprechbar.

Immer wieder schwere Unfälle

In Luhmühlen wird an diesem Wochenende neben der deutschen Meisterschaft eine internationale Vier-Sterne-Prüfung ausgetragen, bei der das Unglück passierte.

Immer wieder kommt es in der Vielseitigkeit zu Stürzen mit teilweise dramatischen Folgen. Vor vier Jahren starb in Luhmühlen nach einem schweren Unfall der erst 25 Jahre alte deutsche Nachwuchsreiter Benjamin Winter.

Zuletzt hatte es in Luhmühlen 2013 einen Unfall mit einem toten Pferd gegeben. Das französische Pferd P'tite Bombe war nach einem Sturz ebenfalls eingeschläfert werden. Der Reiter Emeric George war bei der Durchquerung des Stadions an einem Hindernis gestürzt, blieb im Gegensatz zum Pferd aber unverletzt.