Basketball Löwen Braunschweig 

Löwen auf Erfolgskurs: Gelingt dritter Sieg in Folge?

Braunschweig. Mit einer großen Portion Selbstvertrauen empfangen die Basketball Löwen Braunschweig am Donnerstag, den 8. Februar um 19 Uhr den Tabellenneunten Fraport Skyliners aus Frankfurt. Das Gästeteam um Trainer Gordon Herbert spielt trotz Verletzungssorgen um die Playoffs mit und hat ebenso viele Siege wie der Achtplatzierte Brose Bamberg auf der Habenseite.

"Es wäre genial, wenn wir das Spiel gewinnen könnten. Dann hätten wir noch mehr Tuchfühlung nach oben", sagt Löwen-Trainer Frank Menz.t. Nach dem Erfolg gegen Erfurt hatte man sich intern das Ziel gesetzt, zwei der darauf folgenden drei Spiele zu gewinnen. Und obwohl ein Sieg auswärts in Jena schwer zu machen schien, hat es dort gleich geklappt.

Favorit zu Gast

"Wir haben die drei Auswärtsspiele vor Jena schon sehr gut, aber am Ende nicht exakt genug für unsere Stärken gespielt. Das haben wir uns in den vergangenen zwei Wochen noch einmal genau angeschaut und geguckt, wie wir spielen, für wen wir spielen, mit welchem Tempo wir spielen und wie wir uns taktisch verhalten wollen. Wir haben das gegen Jena extrem gut umgesetzt und keine wilden Sachen gemacht. Und auch als wir mit neun Punkten zurücklagen, habe ich nicht das Gefühl gehabt, dass irgendjemand im Team wirklich nervös war. Das ist eine super Entwicklung und eine Stärke, die wir vorher so noch nicht hatten", freut sich Frank Menz.

Aber trotz des gewonnenen Selbstvertrauens und der gewachsenen mentalen Stärke stellt der Löwen-Trainer klar, dass die physisch und sehr teamorientiert spielenden Frankfurter der Favorit in dieser Begegnung sind. Zwar lief es zuletzt mit einem Sieg aus vier Spielen nicht ganz so rund, allerdings haben die Skyliners in dieser Saison schon andere Top-Teams geschlagen.

Knappes Ding

"Es wird ein knappes und physisches Spiel, wovon wir in Jena schon einen Vorgeschmack bekommen haben. Jena hat Scott Eatherton bei uns aus dem Spiel genommen und das Doppeln des Centers im ,low post' ist etwas, dass Frankfurt die gesamte Saison ohnehin macht. Aber ich denke, dass wir uns darauf jetzt etwas besser einstellen", so Frank Menz, der weiterhin auf den angeschlagenen Nemanja Jaramaz verzichten muss.