Basketball Löwen Braunschweig 

Auf in die Hauptstadt: Basketball Löwen treffen auf Alba Berlin

Am Dienstagabend empfangen die Berliner die Basketball Löwen Braunschweig. (Archivbild)
Am Dienstagabend empfangen die Berliner die Basketball Löwen Braunschweig. (Archivbild)
Foto: imago/Eibner

Braunschweig. Viel Zeit blieb den Basketball Löwen nicht, um ihre Wunden nach der erneut sehr knappen Auswärtsniederlage in Jena und der Knieverletzung von Scott Eatherton zu lecken. Bereits am Dienstagabend tritt das Team von Headcoach Frank Menz beim Tabellenvierten und EuroCup-Viertelfinalisten Alba Berlin in der Mercedes-Benz-Arena an (Tip-Off: 19 Uhr).

Die Löwen hatten sich erhofft, eins der drei aufeinander folgenden Auswärtsspiele gegen Oldenburg, Berlin und Jena zu gewinnen. Die realistischste Chance auf einen Sieg hatten sie am Samstag bei Science City Jena. Doch wie bereits bei ihren vorherigen Partien in Crailsheim und Gießen mussten DeAndre Lansdowne & Co. sich auch bei den Thüringern in einem Krimi geschlagen geben und verloren am Ende mit 83:85.

Dass die Löwen es mit dem letzten Wurf selbst in der Hand hatten und das Spiel noch zu ihren Gunsten hätten entscheiden können, schmerzt zusätzlich zu der Tatsache, dass sie in dieser Partie auch noch ihren besten Rebounder und zweitbesten Scorer Scott Eatherton (Knieverletzung) verloren. Auch wenn die Diagnose der MRT-Untersuchung noch nicht vorliegt, so steht fest, dass der Löwen-Center erst einmal ausfallen wird.

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Die Löwen haben den Tabellenvierten aus Berlin erst Anfang des Jahres mit 83:79 daheim in der Volkswagen Halle besiegt und können immerhin dieses gute Gefühl aus diesem Spiel mitnehmen. Doch auf der anderen Seite sind sie natürlich der klare Außenseiter, zumal die Berliner in dieser BBL-Saison zu Hause noch kein einziges Spiel verloren haben.

Für die Löwen wird es heute vor allem auch darauf ankommen, defensiv wieder einen besseren Zugriff zu bekommen, als es zuletzt häufiger der Fall war. "Wir spielen derzeit aber auch schneller und haben mehr Abschlüsse. Deshalb hat der Gegner im Umkehrschluss ebenfalls mehr Ballbesitze und scort dementsprechend mehr", begründet Frank Menz, weshalb sein Team derzeit mehr Punkte kassiert, fügt aber hinzu: "Dennoch muss klar sein, dass wir uns gegen Berlin nicht auf unsere Offensive verlassen können und wir gegen diesen Gegner vor allem defensiv dagegenhalten müssen." (mvg)