Eintracht Braunschweig 

Mit großem Kampf gegen ambitionierte Schwaben

Nicht alle Anhänger können gegen Heidenheim dabei sein; der DFB hat die Eintracht zu einer Blocksperre verdonnert – Block 9 bleibt gegen den FCH leer. (Archivbild)
Nicht alle Anhänger können gegen Heidenheim dabei sein; der DFB hat die Eintracht zu einer Blocksperre verdonnert – Block 9 bleibt gegen den FCH leer. (Archivbild)
Foto: dpa

Braunschweig. Ein Remis zum Auftakt gegen Düsseldorf: So ist die Eintracht in die neue Zweitligasaison gestartet. Am Samstag, 5. August, um 15.30 Uhr laufen die Löwen dann endlich wieder im heimischen Stadion auf. Mit dem 1. FC Heidenheim wartet aber kein leichter Gegner auf die Lieberknecht-Elf.

Lob vom "Boss"

Seitdem Heidenheim vor vier Jahren den Sprung aus der dritten in die zweite Liga schaffte, ging Eintracht im direkten Duell noch nicht als Verlierer vom Platz. Diese Serie weiter auszubauen wird für die Löwen aber nicht einfach.

Braunschweigs Coach Torsten Lieberknecht fand vor dem ersten Heimspiel nur lobende Worte für den kommenden Gegner: "Heidenheim ist ein sehr ambitionierter Verein. Sie haben dieses Jahr ihren Kader in der Breite verstärkt und mit Marc Schnatterer einen außergewöhnlich guten Akteur im Team. Ich sehe sie als einen Aufstiegsaspiranten."

Nicht analysierbar

Obwohl die beiden Teams am zweiten Spieltag aufeinandertreffen, ist das Duell mit Braunschweig für Heidenheim aber quasi der Saisonauftakt. Warum? Die erste Partie gegen Aue wurde nach nur wenigen Minuten aufgrund von extremen Regenfällen und Unbespielbarkeit des Platzes abgebrochen. "Aufgrund von erst zwölf Pflichtspielminuten ist es unmöglich, Heidenheim zu analysieren", führte der Lieberknecht weiter aus. "Wir legen den Fokus auf uns."

Weiter erklärte der Coach, dass er systemflexibel in die Saison gegangen sei. Der Gegner sei ein entscheidender Aspekt bei der Ausrichtung seiner Elf. An der Auffassung vom Fußball ändere dieser Fakt aber nichts. Beim Saisonauftakt gegen Düsseldorf, war fußballerisch bei den Löwen hier und da zwar noch etwas Sand im Gebtriebe, kämpferisch konnte sich die Leistung aber mehr als sehen lassen. "Wir wollen immer bis zum Anschlag gehen. Gegen Heidenheim wird das genauso sein", so Lieberknecht.

Drei Ausfälle

In Sachen Personal müssen Domi Kumbela sowie Patrick Schönfeld verletzungsbedingt passen. Quirin Moll wird aufgrund seiner gelb-roten Karte nicht zur Verfügung stehen. Wieder mit von der Partie ist aber Maximilian Sauer.

Bitter: Eintrachts Torwartrainer Alexander Kunze wird aufgrund einer Achillessehnenverletzung für längere Zeit ausfallen. Ihn ersetzten wird Daniel Ischdonat. Der 41-jährige war bis zur letzten Saison beim SV Sandhausen. Nun wird er bis Kunzes Rückkehr die Braunschweiger Schlussmännner betreuen.

Neuigkeiten gibt es auch im Fall Saulo Decarli. Mit dem aktuell suspendierten Schweizer Defensivmann werde nächste Woche ein Gespräch zur Wiedereingliederung geführt, so Lieberknecht. "Wir hoffen alle, dass es gut verläuft." Decarli trainiert momentan mit der U23 und wird auch am Wochenende nicht bei den Profis zum Einsatz kommen.