Eintracht Braunschweig 

Schon wieder: Eintracht fliegt in der ersten Runde raus

Braunschweigs Louis Samson (links) und Trainer Torsten Lieberknecht sind bedient.
Braunschweigs Louis Samson (links) und Trainer Torsten Lieberknecht sind bedient.
Foto: dpa

Kiel/Braunschweig. Für die Eintracht ist es ein Déjà-vu. Genau wie im Vorjahr sind die Löwen in der ersten Runde des DFB-Pokals bei einem Zweitliga-Aufsteiger ausgeschieden. Am Freitagabend, 11. August, unterlag der BTSV bei Holstein Kiel mit 1:2 (0:0).

Christoffer Nyman (48. Minute) schoss die Löwen in Führung, Dominick Drexler (71.) traf dann per Foulelfmeter und Marvin Ducksch (77.) sorgte letztlich für den Endstand. Eintracht-Abwehrspieler Joseph Baffo sah nach einer Notbremse in der 70. Minute die Rote Karte.

Kiel war besser

Die Gastgeber waren die aktivere, giftigere Mannschaft, die die favorisierten Löwen zunächst nicht zu Entfaltung kommen ließ. 9:3 Torschüsse und 8:3 Ecken waren deutlicher Beleg für die Dominanz der Hausherren in den ersten 45 Minuten. Erst nach dem Seitenwechsel wurde der BTSV offensiver, beflügelt von der glücklichen Führung. Doch die Kieler behielten die Partie im Griff.

Dem 1:0 der Eintracht war 30 Sekunden zuvor eine umstrittene Szene im Braunschweiger Strafraum vorausgegangen. Kingsley Schindler wurde von Eintracht-Kapitän Ken Reichel zu Fall gebracht. Schiedsrichter Guido Winkmann ließ jedoch weiterspielen.

Baffo legt Duksch

Die Löwen bekamen dagegen einen Foulelfmeter zugesprochen, nachdem Onel Hernandez über den Fuß von Dominik Schmidt gestürzt war. Doch Reichel schoss rechts am Pfosten vorbei (36.). Dafür konnten sich die Kieler über einen Treffer vom Elfmeterpunkt freuen. Baffo hatte Ducksch gelegt, Drexler verwandelte. Als dann St.-Pauli-Leihgabe Ducksch sechs Minuten später kaltschnäuzig zum 2:1 einschob, waren die meisten der 10.052 Zuschauer aus dem Häuschen.

Fotos der Kiel-Klatsche: