Eintracht Braunschweig 

Polizei schickt 72 Bochumer Chaoten nach Hause

Polizeibeamte im Eintracht-Stadion. Bis dorthin kamen 72 Bochumer erst gar nicht. (Archivbild)
Polizeibeamte im Eintracht-Stadion. Bis dorthin kamen 72 Bochumer erst gar nicht. (Archivbild)
Foto: dpa
  • Bochumer Anhänger sorgen für Ärger.
  • 72 von ihnen werden nach Hause geschickt.
  • Auch ein Polizeipferd wurde verletzt.

Braunschweig. Kaum in Braunschweig angekommen, mussten einige Anhänger des VfL Bochum auch schon wieder zurück ins Ruhrgebiet fahren. Die Polizei hat rund um das Eintracht-Heimspiel am Samstag Aufenthaltsverbote gegen 72 Bochumer ausgesprochen.

Chaoten reißen Bustür auf

Am Montag, 23. Oktober, schreiben die Braunschweiger Beamten, dass sie die VfL-Anhänger dann direkt wieder zum Bahnhof gebracht haben, "damit sie die Heimreise antreten konnten." Demnach hatten einige Chaoten während der Fahrt mit dem Bus-Shuttle vom Bahnhof kurz vor dem Eintracht-Stadion die Bustür aufgerissen und waren heraus gesprungen.

Gruppe bedrängt Polizei

Als die Polizei sie dann kontrollieren wollte, stürmte sofort eine größere VfL-Gruppe auf die Beamten zu. Dabei kam es laut Polizei zu Widerstandshandlungen, Beleidigungen und Körperverletzungen.

Auch ziemlich perfide: Einige Bochumer fanden es offenbar lustig, ein Polizeipferd gezielt zu erschrecken. Dabei wurde das Pferd leicht verletzt.

Die Polizei stellte die Personalien von 72 mutmaßlich Beteiligten fest und leitete diverse Strafverfahren ein.