Eintracht Braunschweig 

Jetzt erst recht: Löwen reisen mit Biss nach Dresden

Von links: Özkan Yildirim, Louis Samson und Steve Breitkreuz wollen auch in Dresden wieder jubeln.
Von links: Özkan Yildirim, Louis Samson und Steve Breitkreuz wollen auch in Dresden wieder jubeln.
Foto: dpa
  • Eintracht am Sonntag in Dresden.
  • Hiobsbotschaft: Auch Nyman verletzt.
  • 1.400 Fans fahren mit.

Braunschweig. Am Sonntag ist die Eintracht bei Dynamo Dresden zu Gast. Die Vorzeichen sind nicht gerade optimal, der BTSV hat derzeit mit einigen Problemen zu kämpfen – die Dresdner Balldominanz und das laute Dynamo-Publikum sind dabei die geringsten.

Die Schweden fehlen

Nicht nur der Kreuzbandriss von Joseph Baffo macht den Löwen zu schaffen. Trainer Torsten Lieberknecht brachte am Freitag, 27. Oktober, direkt die nächste Hiobsbotschaft mit zum Pressetermin: Stürmer Christoffer Nyman wird für längere Zeit ausfallen. "Totte" hat sich im Training einen Muskelfaserriss zugezogen. Besonders bitter: Der Schwede war erst vor kurzem nach einer langen Verletzungspause zurückgekehrt.

"Viel kommunizieren"

"Dresden ist eine spielstarke Mannschaft", so Lieberknecht. "Aber wir glauben durchaus an unsere Chance, zu Punkten zu kommen." Der Trainer erwartet einen risikobereiten Gegner. Dynamo sei die beste Ballbesitz-Mannschaft in der Liga. "Man muss in so einem Spiel sehr viel kommunizieren", erklärt der BTSV-Trainer.

Beide Teams haben erst drei Spiele gewinnen können. Nach dem 1:0-Sieg gegen Bochum trennen Braunschweig und Dresden in der Tabelle nur drei Plätze und zwei Punkte. Auswärts schwächelt die Eintracht: Bisher haben die Löwen in der Fremde erst vier Punkte gesammelt.

"Nach vorne gepeitscht"

Im Dresdener Stadion herrscht erfahrungsgemäß eine brodelnde Atmosphäre. "Dresden wird von seinem Publikum nach vorne gepeitscht. Wir müssen bei der hitzigen Stimmung einen kühlen Kopf bewahren", sagt Lieberknecht. "Aber alle Spieler freuen sich auf diese besondere Atmosphäre."

So auch Mittelfeldspieler Louis Samson auf der Homepage der Löwen: "Es kann dort richtig laut werden. So eine Atmosphäre spornt mich aber eher an als dass sie mich unter Druck setzt oder unsicher macht."

Rund 1.400 Fans werden die Eintracht am Sonntag nach Dresden begleiten. Anstoß ist um 13.30 Uhr.