Eintracht Braunschweig 

Tauwetter zwischen Eintracht und den Fans: So geht's weiter

Der Fan-Boykott im Eintracht-Stadion ist seit dem Bochum-Spiel am 21. Oktober vorbei (Archivbild).
Der Fan-Boykott im Eintracht-Stadion ist seit dem Bochum-Spiel am 21. Oktober vorbei (Archivbild).
Foto: dpa

Braunschweig. Eintracht-Fans und der Verein rücken wieder näher zusammen: Seit dem Heimspiel gegen den VfL Bochum am 21. Oktober (Eintracht gewann mit 1:0) haben die Ultras ihren Boykott beendet und unterstützen die Mannschaft wieder. Und der Fan-Rat wertet die Ankündigung des Vereins, zum Spieltagsbrunch des Fanprojekts wieder einen Bierausschank am Fan-Haus zu organisieren, als "ersten Schritt in die richtige Richtung".

Die Atmosphäre beim Fan-Parlament am kommenden Freitag, 3. November, dürfte also deutlich entspannter sein als Ende September, als in einer Generalaussprache mehr als 800 Fans die Führung des Traditionsclubs in einer über weite Strecken emotionalen Diskussion zur Rede stellten. Seitdem habe es mehrere Gespräche zwsichen Vereinsspitze und dem Vorstand des Fan-Rats gegeben, berichtete der Rat am Donnerstag.

Projekt Fan-Haus

Über den Stand dieser Gespräche will er nun bei dem offenen Fan-Parlament am Freitag ab 19 Uhr im Fan-Haus informieren und mit den Anhängern über das weitere Vorgehen beraten. Dabei soll es nicht zuletzt um den Ausbau des Umfelds des Fan-Hauses zu einer "Fanmeile" in Form einer Begegnungsstätte gehen.

Dadurch könne dem Gefühl einer "gewissen Heimatlosigkeit" begegnet werden, das "viele Fans nach der Modernisierung des Stadions empfinden", betonte Fan-Rats-Vorsitzender Michael Vieth. Mit den Teilnehmern am Freitag will der Vorstand konzeptionelle Punkte besprechen und die Ideen anschließend dem Verein präsentieren. "Gemeinsam schauen wir dann, was umsetzbar ist."