Eintracht Braunschweig 

50+1: Das sagt der FanRat

Die erste Sitzung des FanParlaments im neuen Jahr.
Die erste Sitzung des FanParlaments im neuen Jahr.
Foto: FanRat Braunschweig e.V.

Braunschweig. Die Fans der Eintracht Braunschweig haben sich klar gegen die Lockerung der 50+1 Regel ausgesprochen. Das teilte der FanRat am Mittwoch in einer Pressemitteilung mit.

Auch Eintracht-Präsident Sebastian Ebel hatte sich zuletzt klar dafür ausgesprochen, dass Eintracht mehrheitlich in Vereinshänden bleibe. "Das ist richtig und für die Fans ein zentrales Versprechen für die Zukunft unserer Eintracht", sagte FanRat-Sprecher Robin Koppelmann.

Sorge bereitet der Streit zwischen Hannover-Präsident Martin Kind und der DFL dem FanRat trotzdem, auch mit Blick auf die Situation in Braunschweig. Koppelmann fügte hinzu, dass offen bleibe, ob Eintracht auch ausschließe Anteile unterhalb der 49% für schnelles Geld zu veräußern. Der FanRat wolle eine eigene Veranstaltung zum 50+1 Thema planen.

Lob und Kritik gleichermaßen

Die Stellungnahme der Fans ist Ergebnis der ersten FanParlaments-Sitzung in 2018. Weitere Themen waren auch die geplante FanMeile, deren Umsetzung der FanRat nach einem Gespräch mit Reiner Ottinger zuversichtlich gegenüber steht.

Lob und Kritik gab es gleichermaßen zu den angestrebten Verbesserungen der Kommunikation zwischen Verein und Fans. Gelobt wurden Fan-Aktionen wie die Einweihung des Gelenkbusses, Kritik erntete vor allem die fehlende Kommunikation zur Vertragsverlägerung von Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt und einige Inhalte von "Eintracht-TV".