Eintracht Braunschweig 

Frust und Fragen: Die Eintracht stellt sich ihren Kritikern

Die Fans haben Redebedarf (Archivbild).
Die Fans haben Redebedarf (Archivbild).
Foto: dpa
  • Eintracht sucht Dialog mit Fans.
  • Öffentliches Fan-Parlament zugesagt.
  • Termin noch im Juni.

Braunschweig. Es brodelt nach wie vor innerhalb der Eintracht-Fanszene. Und es gibt viele Fragezeichen. Um das zu ändern, plant der BTSV einen Dialog mit den blau-gelben Fans. Miteinander geredet werden solle noch in diesem Monat, hieß es am Mittwoch. Ein genauer Termin steht noch nicht fest.

Am vergangenen Montag haben sich Vereinsvertreter mit Mitgliedern des Vorstands des Fan-Rats, der Fan-Initiative "Blau Gelbe Hilfe" und der Ultra-Szene getroffen. Die Themen dabei waren

"Wir nehmen den Anstoß unserer Fans sehr ernst und haben dem Fan-Rat zugesagt, noch im Juni diese Veranstaltung unter Teilnahme von Sebastian Ebel zu realisieren", so Eintracht-Fanbeauftragter Erik Lieberknecht. Darüber hinaus sollen die Fans den neuen Trainer und die Mannschaft persönlich kennenlernen.

Bedürfnis nach Teilhabe und Infos

"Jeder, dem unsere Eintracht am Herzen liegt, hat in dieser ja schon fast ungewohnten Situation des Umbruchs ein großes Bedürfnis nach Teilhabe und Informationen - sei es zu sportlichen Themen, sei es zu grundsätzlichen Themen der Vereinspolitik", sagte Fan-Rat-Sprecher Robin Koppelmann.

Das erfordere eine öffentliche Sitzung, bei der alle derzeit noch offenen Fragen direkt durch Entscheidungsträger beantwortet werden können und bei der auch sachliche Kritik ehrlich geäußert werden darf. "Wir werden daher zeitnah einen Termin für das Fan-Parlament fixieren und hoffen auf eine hohe Resonanz."

Nur gemeinsam könne es gelingen, über Fehl-Entwicklungen der Vergangenheit zu sprechen, dabei auch Gerüchte auszuräumen und so den Weg für einen Neustart zu ebnen.

Eintracht Braunschweig 

Vertrag verlängert: "Kiwi" bleibt bei der Eintracht

Niko "Kiwi" Kijewski wird auch in der neuen Saison um den Ball kämpfen (Archivbild).
Niko "Kiwi" Kijewski wird auch in der neuen Saison um den Ball kämpfen (Archivbild).
Foto: dpa
  • Vertrag bis 2020
  • Seit 2014 bei der Eintracht
  • Abwehrspieler Besfort Kolgeci kommt aus der U23
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