Eintracht Braunschweig 

Der Joker sticht doppelt zu – Eintracht gewinnt endlich!

EIn Otto-Selfie gab es nach dem Schlusspfiff auch noch.
EIn Otto-Selfie gab es nach dem Schlusspfiff auch noch.
Foto: Florian Kleinschmidt

Braunschweig. Eintracht Braunschweig kann doch noch gewinnen. Die Löwen setzten sich am Freitagabend vor 17.335 Zuschauern zu Hause mit einem 2:0 (0:0) gegen den FC Carl-Zeiss Jena durch. Damit verlässt der BTSV den letzten Platz und klettert auf Platz 16.

Zwei Wechsel

Eintracht-Coach Henrik Pedersen hatte seine Startelf auf zwei Positionen verändert. Mergim Fejzullahu und David Sauerland spielten für Malte Admundsen und Robin Becker.

Nach einem schwachen Beginn hatte Jena die erste Chance. René Eckardt (10.) schoss aber neben das Tor. Die Löwen wurden erst nach einer Viertelstunde etwas gefährlicher. Allerdings konnte Philipp Hofmann den Ball nicht kontrollieren.

Kurz danach kam Putaro nach einer Ecke mit der Picke an den Ball, verfehlte den Kasten aber knapp. In der 22. Minute war es wieder Hofmann, der im Strafraum der Thüringer auftauchte; ein Abwehrspieler konnte den Schuss aber abgrätschen.

Bulut mit Großchance

Ein folgender Fernschuss von Jenas Niclas Erlbecks (24.) flog über das Braunschweiger Tor. Die dickste Löwen-Chance in der ersten Hälfte hatte Onur Bulut (37.). Nach einem Steilpass von Stephan Fürstner zog er ab - aber Jenas Torwart konnte halten.

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte Maximiliam Wolfram noch eine Chance für die Gäste, schoss aber links vorbei. Also ging es mit einem 0:0 in die Kabine. Halbzeit eins war mehr Kampf als Klasse.

Jena wird stärker

Jena kam dann besser aus der Kabine. Trotzdem hatte Fejzullahu (54.) die erste Chance für die Eintracht, schoss aber rechts am Tor vorbei. Im Anschluss blockte Sauerland einen Ball von Eckhardt (56.).

Vier Minuten später hatten die Löwen Glück: Wolfram ballerte die Kugel übers Gebälk. Der Schuss war auch noch abgefälscht. In der Phase tat sich Braunschweig schwer: Putaro leistete sich einen Fehlpass und Bulut vertendelte den Ball.

Janzer gibt Debüt

Pedersen reagierte und nahm Fejzullahu und Putaro raus (64.). Rein kamen Neuzugang Manuel Janzer sowie Jonas Thorsen. In der 67. Minute hatte der Ex-Braunschweiger Phillip Tietz das 0:1 auf dem Kopf; der Ball ging aber knapp drüber.

Janzer (71.) brachte sich mit einem scharfen Freistoß direkt ein, aber Jena konnte klären. 15 Minuten vor Schluss wechselte Pedersen dann zum dritten Mal: Für Ivan Franjic kam Yari Otto. Und wie er kam.

Otto macht's!

Nach einer Bulut-Flanke setzte sich Hofmann durch und brachte den Ball zu Otto, der ihn dann kurz annahm und lässig ins Tor schob. 1:0 für die Eintracht nach 83 Minuten!

Zwei Minuten später sah Jenas Florian Brügmann glatt rot. Er hatte Janzen brutal gefoult. In der Nachspielzeit vergab Hofmann noch eine Hundertprozentige. Machte aber nichts: Otto traf kurz danach zum 2:0! Er war halblinks durchgestartet und schoss denn Ball dann ins rechte Eck. Das war's!

Bilder des Spiels:

Am kommenden Samstag ist Eintracht dann bei den Würzburger Kickers zu Gast. Anstoß ist um 14 Uhr.