Eintracht Braunschweig 

Eintracht-Anhänger können sich nicht benehmen - und kassieren Anzeigen

Die Beamten in Münster haben nach dem Spiel einige Anzeigen geschrieben. (Symbolbild)
Die Beamten in Münster haben nach dem Spiel einige Anzeigen geschrieben. (Symbolbild)
Foto: dpa

Münster/Braunschweig. Nach der Auswärtspleite von Eintracht Braunschweig am Montagabend bei Preußen Münster hat die Polizei einige Anzeigen fertigen müssen.

"Einige Gäste trübten durch die Begehung von Straftaten einen sonst stimmungsvollen und friedlichen Fußballabend rund um die Drittligapartie SC Preußen Münster gegen Eintracht Braunschweig", resümierte Einsatzleiter Polizeidirektor Martin Mönnighoff nach Spielende am Montagabend.

"Spuckies" am Klo

Laut einem Bericht der Polizei Münster seien Eintracht Braunschweig Anhänger bereits auf der Anfahrt nach Münster aufgefallen, als sie bei Hannover eine mobile Toilette beschädigten und mit "Spuckies" beklebten.

Polizisten stoppten daraufhin den VW Golf samt der vier Insassen in der Nähe des Stadions. Das Quartett musste die Eintrittskarten für das Spiel abgeben und noch vor Spielbeginn die Heimreise antreten. Die Männer erwartet ein Strafverfahren.

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Fast Polizist auf Fahrrad gerammt

Ein 33-jähriger Autofahrer aus Braunschweig beschwerte sich auf dem Weg zum Gästeparkplatz lautstark über die polizeilichen Verkehrsmaßnahmen. Er beleidigte querende Fußgänger und einen Ordner und beschleunigte seinen Wagen anschließend so stark, dass die Vorderreifen durchdrehten und das Fahrzeugheck ausbrach.

Dabei prallte er beinahe mit dem Mountainbike eines Polizisten zusammen, der sein Rad zur Seite ziehen musste um einen Zusammenstoß zu verhindern. Glücklicherweise wurde hierbei niemand verletzt. Den Fahrer erwartet nun ebenfalls ein Strafverfahren.

Flummis und "Fußballmafia DFB"

Kurz nach Spielbeginn warfen Gästefans Tennisbälle und Flummis auf das Fußballfeld. Dabei skandierten sie "Fußballmafia DFB". Zudem vermummten sich einige von ihnen mit Beginn der zweiten Halbzeit und zündeten Pyrotechnik in Form von etwa 30 bengalischen Feuern und Knallkörpern. Auch hierzu wird ein Strafverfahren eingeleitet. (mvg)