Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig gegen VfR Aalen: Bär ärgert die Löwen spät!

Felix Burmeister haderte mit dem verpassten Sieg.
Felix Burmeister haderte mit dem verpassten Sieg.
Foto: bestpixels/Florian Kleinschmidt

Braunschweig. Großer Fight beim Spiel Eintracht Braunschweig gegen VfR Aalen. Mit 2:2 trennten sich Eintracht Braunschweig und der VfR Aalen - nach 90 packenden Minuten.

Eintracht Braunschweig gegen VfR Aalen: Achterbahnfahrt der Gefühle

Die Partie begann mit einem Protest. Unter dem Motto "Stillstehen gegen den Stillstand" hielten beide Mannschaften nach Anpfiff eine Minute lang "die Füße still“. Ziel: die Rückkehr zu drei Absteigern und für den Erhalt der eingleisigen 3. Liga zu demonstrieren. Auch die Zuschauer blieben über weite Strecken ruhig.

Die Löwen begannen gewillt und versuchten nach vorne zu spielen. Doch nach 18 Minuten gab es die kalte Dusche. Nach einer Flanke landete Sauerlands Klärungsversuch vor den Füßen von Schorr. Sein Schuss drückte Bär nur noch über die Linie. Das 0:1 aus Braunschweiger Sicht.

Bulut wäre beinahe das schnelle Comeback gelungen, doch sein Schuss hatte zu wenig Power. Zur Pause gab es dann deutliche Unmutsäußerungen der Fans.

Braunschweig wird nach der Pause stärker

Mit positiver Stimmung von den Rängen und frischem Elan ging die Schubert-Elf in Halbzeit zwei. Die Belohnung: Becker stocherte aus kurzer Distanz das Leder über die Linie - das 1:1.

Und Braunschweig drückte in der Folge - und ging durch Nymann (83.) in Führung. Der Sieg war zum Greifen. Doch Bär verdarb die Löwen-Party. Und am Ende hatte Braunschweig Glück, das Aalen einen Konter nicht nutzte, sonst hätten sie am Ende komplett mit leeren Händen dagestanden.

Eintracht Braunschweig: Kruse - Becker, Burmeister (90. Amundsen), Nkansah - Fürstner, Kijewski - Sauerland, Bürger, Bulut - Janzer 66. Otto), Nyman