Eintracht Braunschweig 

Personal-Hammer bei Eintracht Braunschweig: Geschäftsführer geht!

Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt verlässt Eintracht Braunschweig. (Archivfoto)
Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt verlässt Eintracht Braunschweig. (Archivfoto)
Foto: Imago / Hübner

Paukenschlag bei Eintracht Braunschweig: Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt schmeißt hin. Das teilte der Verein am Mittwoch mit.

Soeren Oliver Voigt verlässt Eintracht Braunschweig

Voigt selbst habe die Trennung von der Eintracht veranlasst, heißt es in der Mitteilung. Er geht allerdings nicht sofort, sondern führt die Geschäfte noch bis zum 31. Januar, um seinem Nachfolger einen geordneten Übergang zu ermöglichen. Außerdem werde er danach noch zwei Monate lang beim Lizensierungsverfahren für die kommende Saison mithelfen.

Wer wird neuer Eintracht-Geschäftsführer?

Wer auf Voigt als Geschäftsführer folgt, ist noch unklar. Der Aufsichtsratsvorsitzende Sebastian Ebel werde die Personalie "zeitnah" vorstellen.

Voigt ist seit 18 Jahren bei Eintracht Braunschweig. "Trotz der internen Meinungsverschiedenheiten der vergangenen zwölf Monate bin ich dem Verein für die jahrelange konstruktive Zusammenarbeit zu großem Dank verpflichtet", sagte er am Mittwoch. Er wünschte dem Verein, dass er so schnell wie möglich in die Erfolgsspur zurückfindet.

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Zu den Gründen des Rücktritts machte die Eintracht zunächst keine Angaben. Wahrscheinlich ist allerdings, dass der Manager angesichts der sportlichen Misere die Reißleine gezogen hat. Zuletzt war er stärker unter Druck geraten, eine Mitglieder-Initiative hatte seine Entlassung gefordert.

Ebel bedankt sich bei Manager Voigt

Der Aufsichtsratsvorsitzende Ebel würdigte Voigts Verdienste am Mittwoch mit warmen Worten: "Im Namen des gesamten Aufsichtsrates möchte ich mich bei Ollie Voigt ausdrücklich für die stets vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit bedanken, welche sportlich in dem Aufstieg in die Bundesliga im Jahr 2013 gipfelte. Unter seiner Regie wurde der Verein auch strukturell nicht zuletzt durch den Aufbau des Nachwuchsleistungszentrums und den Stadionumbau für die Zukunft bestens aufgestellt." (maf)