Eintracht Braunschweig 

Nächste Überraschung bei Eintracht Braunschweig: Präsident Sebastian Ebel kündigt Rückzug an

Eintracht-Präsident Sebastian Ebel während der Jahreshauptversammlung von Eintracht Braunschweig.
Eintracht-Präsident Sebastian Ebel während der Jahreshauptversammlung von Eintracht Braunschweig.
Foto: Florian Kleinschmidt/BestPixels.de

Braunschweig. Nach dem sportlichen Absturz von Eintracht Braunschweig hat Vereinschef Sebastian Ebel spätestens bis Ende 2019 seinen Rückzug als Präsident des Vereins und Aufsichtsrats-Chef der Profifußball-Gesellschaft angekündigt.

„Mir ist wichtig, dass das in einem geordneten Prozess abläuft und nicht als Fahnenflucht ausgelegt wird. Spätestens bis zur nächsten Mitgliederversammlung sollte ein Nachfolger gefunden sein“, sagte der 55 Jahre alte Tui-Manager am Donnerstagabend bei der Jahreshauptversammlung des Fußball-Drittligisten.

Eintracht Braunschweig: Sebastian Ebel kündigt Rückzug an

„Ich leite dieses Ehrenamt jetzt seit elf Jahren. Der Wunsch nach Veränderungen ist in diesen Zeiten nachvollziehbar. Von daher bitte ich den Verein, einen geeigneten Nachfolger für mich zu finden.“

Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga ist die Eintracht auch in der 3. Liga nur Tabellenletzter. Mit Langzeit-Trainer Torsten Lieberknecht und Manager Marc Arnold mussten im Verlauf des Jahres bereits zwei langjährige Weggefährten von Ebel gehen.

Bis zu seinem Rückzug will der Präsident noch alles für den Klassenerhalt in der 3. Liga tun. „Die Neubesetzung unseres Sportlichen Leiters werden wir in den nächsten Tagen verkünden. Und wir werden dort, wo es sinnvoll und möglich ist, auch Verstärkungen in der Winterpause holen. Die sportliche Lage ist beängstigend, aber nicht hoffnungslos“, sagte er. (dpa)