Eintracht Braunschweig 

Alles für die Katz? Wirbel um Abstimmung bei Eintracht Braunschweig

Nachdem Torhüter Lukas Kruse an einer Abstimmung bei der Jahreshauptversammlung von Eintracht Braunschweig teilgenommen hat, werden Zweifel an der Gültigkeit der Aufsichtsratswahl laut.
Nachdem Torhüter Lukas Kruse an einer Abstimmung bei der Jahreshauptversammlung von Eintracht Braunschweig teilgenommen hat, werden Zweifel an der Gültigkeit der Aufsichtsratswahl laut.
Foto: Imago / Hübner

Schlägt Eintracht Braunschweig ein neues Chaos-Kapitel auf? Laut einem Bericht der Braunschweiger Zeitung könnte die Wahl des Aufsichtrates des Drittliga-Clubs ungültig gewesen sein. Es gebe Hinweise, dass zwei Personen unberechtigt abgestimmt haben könnten. Und sie sind keine Unbekannten.

Wählte Lukas Kruse den Eintracht-Aufsichtsrat mit?

Wie die Braunschweiger Zeitung berichtet, ist auf einem Foto von der Jahreshauptversammlung Eintracht-Torwart Lukas Kruse zu sehen, wie er eine Stimmkarte hochhält. Das Bild sei zwar nicht direkt während der Wahl des neuen Aufsichtsrats, sondern zu einem anderen Zeitpunkt der Veranstaltung entstanden. Aber es werfe die Frage auf, ob Kruse eventuell auch an der Abstimmung über das Kontrollgremium teilgenommen hat.

Voraussetzung: drei Monate Mitglied in Braunschweig

Das wäre insofern ein Problem, als dass der Keeper erst seit Oktober in Diensten der Braunschweiger steht. Denn laut Satzung dürfen nur Mitglieder, die mindestens drei Monate dem Verein angehören, ihre Stimme abgeben. Profi-Trainer André Schubert soll ebenfalls vor Ort gewesen sein. Auch bei ihm ist derzeit unklar, ob er über den Aufsichtsrat mitendschied.

Sollten sich die Indizien bestätigen, bliebe Eintracht Braunschweig wohl kaum eine andere Lösung, als die Wahl zum Aufsichtsrat zu wiederholen. Wie sich der Verein zu dem Vorfall äußert, erfährst du hier. (maf)