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Eintracht Braunschweig: Löwenrunde positioniert sich zur Kritik am Fan-Protest

Eintracht Braunschweig-Anhänger zünden Pyrotechnik in Zwickau.
Eintracht Braunschweig-Anhänger zünden Pyrotechnik in Zwickau.
Foto: imago/Picture Point

Braunschweig. Minute 47 beim Drittliga-Spiel von Eintracht Braunschweig beim FSV Zwickau am Montagabend. Beide Mannschaften müssen den Platz in Zwickau verlassen. Braunschweiger Anhänger zünden Pyrotechnik, sie werfen Obst aufs Spielfeld. Dafür droht dem Verein erneut eine Strafe.

Eintracht Braunschweig-Anhänger zünden Pyrotechnik

Jetzt hat sich die Löwenrunde zu dem Fan-Protest bei Facebook geäußert. Dass Mandarinen auf den Platz auf den Platz flogen, finden die Fans grundsätzlich falsch: "Essen schmeißt man nicht einfach weg oder auf einen Fußballplatz. Also wirklich nie! Dabei ist auch völlig egal, ob damit hehre Ziele verfolgt werden."

Die Kritik an den Ultras und dem Zünden von Pyrotechnik sei an sich zwar berechtigt, sie müsse aber sachlich bleiben und dürfe nicht ausarten. Kritiker sollten sich mit ihren Beschuldigungen zurückhalten.

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Löwenrunde: "Ultras eine eigene Haltung zugestehen"

"Denn wenn ihr die Choreographien abfeiert, den Auswärts-Support toll findet und der Überzeugung seid, dass die Mannschaft von der Stimmung profitiert, müsst ihr den 'Ultras' auch eine eigene Haltung zugestehen sowie das zum Ausdruck bringen derselben", schreibt die Löwenrunde.

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Die Ultras träfen vielleicht nicht immer die goldrichtigen Entscheidungen, aber eigentlich gehe es ihnen nur um die Eintracht und darum, den Fußball in seiner Ursprungsform beizubehalten.

Bundesliga wieder ohne Montagsspiele

Fanproteste an sich seien wichtig, wie im konkreten Fall gegen die Montagsspiele. Dass Proteste auch beachtet werden, zeige zum Beispiel die Tatsache, dass die Montagsspiele in der Bundesliga wieder abgeschafft werden.

Und eins sei auch noch wichtig: "Wenn wir wieder Zeit haben, uns mit solchen Geschichten zu beschäftigen, müssen wir sportlich auf einem guten Weg sein!" (mvg/ck)