Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: "Nein, es läuft nicht!" - darum sorgt sich Trainer André Schubert

Eintracht-Braunschweig-Trainer André Schubert während des Spiels beim FSV Zwickau.
Eintracht-Braunschweig-Trainer André Schubert während des Spiels beim FSV Zwickau.
Foto: imago/Picture Point
  • Eintracht Braunschweig hat den SV Wehen Wiesbaden zu Gast.
  • Trainer André Schubert warnt vor verfrühter Euphorie.
  • Und kontert Kritik aus Zwickau.

Braunschweig. Eintracht Braunschweig-Trainer André Schubert tritt auf die Euphoriebremse. Ja, man sei gut ins neue Jahr gestartet – mehr aber auch noch nicht. Beim Spiel am Sonntag gegen den SV Wehen Wiesbaden müsse jeder bei Eintracht Braunschweig wieder voll fokussiert sein.

Eintracht Braunschweig: "Es ist nicht alles gut, wir sind Vorletzter!"

"Wir haben uns nur die Chance erhalten, weiter hoffen zu dürfen", sagte der Coach von Eintracht Braunschweig am Freitag. "Es macht mir ein bisschen Sorge, dass jetzt einer denkt 'Klasse, zwei Spiele gewonnen, läuft ja' - nein, es läuft nicht", mahnt Schubert.

Der Weg zum Klassenerhalt sei noch "ganz, ganz weit". Schubert freut sich über Euphorie, aber betont auch, dass Eintracht Braunschweig auch noch Rückschläge kassieren wird. "Es ist nicht alles gut, wir sind Vorletzter!"

"Rechnen können die anderen, aber das ist Kaffeesatzleserei und bringt uns nicht weiter. Was uns weiterbringt ist, wenn nach dem letzten Spieltag vier Mannschaften hinter uns stehen."

Schubert kontert Unfair-Vorwürfe aus Zwickau

Mit dem Spiel in Zwickau am Montag ist Schubert trotz der drei Punkte nicht ganz zufrieden: "In der ersten Hälfte waren wir schlecht, da müssen wir noch etwas draufsatteln!" Den Vorwurf des FSV, dass Eintracht Braunschweig unfair gespielt habe, will er auch nicht stehen lassen.

"Ich bin verwundert über die Aussagen hinterher und habe mir alle Szenen noch mal angesehen. Wir haben uns absolut korrekt verhalten und ich will nicht, dass wir in die Schauspieler-Ecke gestellt werden". Schubert verweist gleichzeitig auf die Fairplay-Tabelle.

Mehr zu Eintracht Braunschweig:

Tatsächlich ist Eintracht Braunschweig da Vierter und hat zusammen mit dem KSC die wenigsten gelben Karten auf dem Konto. "Dass man am Ende Zeit von der Uhr nimmt und wechselt, ist ja ganz normal", kontert der BTSV-Coach die Vorwürfe aus Zwickau.

SV Wehen Wiesbaden ist gut drauf

In einer anderen Tabelle steht Eintracht Braunschweig mit sieben Punkten auf dem dritten Platz: In der Rückrundentabelle nämlich. Der kommende Gegner allerdings ist da Spitzenreiter. Der SV Wehen Wiesbaden hat drei von drei Spielen gewonnen – damit kommt am Sonntag (14 Uhr) ein harter Brocken ins Eintracht-Stadion.