Eintracht Braunschweig 

"Emotional aufgeladen" - auch Eintracht Braunschweig stimmt für Regionalliga-Reform

Auch Eintracht Braunschweig will den Kompromiss mittragen (Symbolbild).
Auch Eintracht Braunschweig will den Kompromiss mittragen (Symbolbild).
Foto: imago/Zink

Leipzig/Braunschweig. Die Fußball-Drittligisten haben sich fast einstimmig für einen Kompromiss bei der Abstiegsregelung und einer Neuordnung der Regionalligen ausgesprochen.

Auch Eintracht Braunschweig stimmt zu

19 der 20 Clubs erklärten am Freitag in einer gemeinsamen Mitteilung, dass sie vier direkte Absteiger aus der Dritten Liga in Verbindung mit einer Reduzierung der Regionalligen von fünf auf vier mittragen würden – darunter auch Eintracht Braunschweig. Damit würde dann der jeweilige Meister aufsteigen.

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Darauf einigten sich die Vertreter der Dritten Liga im Rahmen ihrer turnusmäßigen Zusammenkunft, hieß es in der Mitteilung zur "emotional aufgeladenen Auf- und Abstiegsregelung nebst damit einhergehender Regionalliga-Reform".

Nur Energie Cottbus macht nicht mit

Einzig der FC Energie Cottbus scherte aus. Der Verein lehne unter anderem die derzeit diskutierten Modelle mit vier Regionalligen ab. Die Vereine aus der Nordostliga würden dem Norden und Süden zugeteilt.

Cottbus wertete dies als einen deutlichen Nachteil für die im Gebiet des Nordostdeutschen Fußballverbandes beheimateten Clubs.

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Energie beklagte deutlich höhere Reisekosten, "wodurch dem Verein ein noch größerer Wettbewerbsnachteil gegenüber Vereinen beispielsweise aus der Staffel West entstehen würde".

Optimale Lösung gibt es nicht

Die anderen 19 Drittligisten würden den Kompromiss mittragen, da es auf Grund kollidierender Interessen keine optimale und alle Vereine und Verbände zufriedenstellende Lösung geben könne.

Die Vereine forderten von den Verantwortlichen des Nordostdeutschen Verbandes ebenfalls die Zustimmung mit dem Ziel einer fairen Aufstiegsregelung.

"Unberührt hiervon bleibt die Notwendigkeit einer mittelfristigen Neustrukturierung unterhalb der 3. Liga", hieß es. Die derzeit diskutierte Aufstiegsneuregelung könne nur eine Zwischenlösung sein. (dpa/ck)