Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig erkämpft Punkt in Kaiserslautern: "Alle fighten und beißen" - die Stimmen zum Spiel

Eintracht Braunschweig feiert den Punkt in Kaiserslautern wie einen Sieg.
Eintracht Braunschweig feiert den Punkt in Kaiserslautern wie einen Sieg.
Foto: imago/Werner Schmitt

Kaiserslautern/Braunschweig. Eintracht Braunschweig hat bei der "Wasserschlacht vom Betze" wieder einmal große Moral bewiesen. In Unterzahl haben sich die Löwen beim 1. FC Kaiserslautern ein 0:0 erkämpft. Keeper Jasmin Fejzic hielt einen Elfmeter - und den BTSV so im Spiel.

Eintracht Braunschweig: Bissig auf dem Betze

Im Lager von Eintracht Braunschweig ist man mit dem Punkt sehr zufrieden: "Ich muss der Mannschaft wirklich ein Kompliment machen, wie wir das wegverteidigt haben. Jeder hat sich reingehauen - am Schluss sind drei von uns mit Krämpfen rumgelaufen. Alle fighten und beißen", so Verteidiger Steffen Nkansah.

Von einem "unterm Strich gewonnenen Punkt" spricht auch Stürmer Philipp Hofmann - vor allem wegen der 70 Minuten mit einem Mann weniger auf dem Platz: "Das muss man dann aber erstmal 70 Minuten so überstehen. Wir haben super gekämpft und uns erhofft, dass wir in der zweiten Hälfte vielleicht noch die Chance bekommen."

Die Rote Karte für Nils Rütten wegen einer angeblichen Notbremse sei eine Fehlentscheidung gewesen, so Hofmann. Eintracht Braunschweig-Trainer André Schubert möchte dazu lieber nichts sagen.

Er klopft seinen Jungs aber auf die Schultern und spricht von einer überragenden Verteidigung. "Zum Schluss kann ich nur sagen: Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft", so Schubert.

Braunschweig jetzt gegen Meppen

Abwehrspieler Niko Kijewski denkt schon einen Schritt weiter: "Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Hause und sind bestens vorbereitet für Sonntag.“ Dann ist der formstarke SV Meppen zu Gast in Eintracht-Stadion. Die Meppener haben seit sieben Spielen nicht mehr verloren.

Durch das Remis in Kaiserslautern fehlt Eintracht Braunschweig (29) nur noch ein Punkt zum rettenden Ufer, allerdings haben die Löwen (-13) ein schlechteres Torverhältnis als die direkten Konkurrenten aus Cottbus (30/-8) und Großaspach (30/-5).