Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig gegen fanfeindliche Montagsspiele: "Es müssen Lösungen gefunden werden!"

Sebastian Ebel, Aufsichtsratsvorsitzender und Präsident von Eintracht Braunschweig. (Archivbild)
Sebastian Ebel, Aufsichtsratsvorsitzender und Präsident von Eintracht Braunschweig. (Archivbild)
Foto: imago/hübner

Braunschweig. In der Debatte um die Montagsspiele in der dritten Liga hat sich Sebastian Ebel, Aufsichtsratsvorsitzender und Präsident von Eintracht Braunschweig, gegen diese Regelung ausgesprochen.

Laut einem Bericht von Eintracht Braunschweig am Mittwoch war Eintracht Braunschweig nicht in die Entscheidung involviert, da die Mannschaft zum Zeitpunkt der Entscheidung von in der zweiten Liga spielte. Laut Ebel hatte man sich dennoch zunächst noch zu der Entscheidung bekannt.

"Nach mittlerweile 29 Spieltagen in der laufenden Saison, nicht enden wollenden bundesweiten Protestaktionen und vielen Gesprächen mit unserer Fanszene und Vertretern von Faninstitutionen sind wir zu der Überzeugung gelangt, uns für die Abschaffung von Montagsspielen einzusetzen", erklärt Ebel das Umdenken.

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Noch bestehende Verträge müssten zwar noch eingehalten werden, der Verein wünsche sich jedoch, dass nach Beendigung der laufenden TV-Rechteperiode alternative Lösungen gefunden werden. Besonders für die Fans sei es schwer die Spiele an Montagen zu besuchen. Das bedeutet, sie verpassen die Spiele pder müssten sich mehrere Tage Urlaub nehmen. Dies sei laut Ebel ein erheblicher finanzieller Mehraufwand und nicht unbedingt fanfreundlich.

Jetzt müssen auch Taten folgen

Auch der FanRat hatte am Donnerstag lobende Worte für die Äußerung gefunden. "Sebastian Ebel spricht den Eintracht-Fans damit aus der Seele. Dass sich Eintracht so deutlich von den Montagsspielen distanziert, ist ein Schritt in die richtige Richtung", kommentiert Robin Koppelmann, Sprecher des FanRat Braunschweig e.V., die Pressemitteilung.

Mit dieser Positionierung werde Eintracht seinem Anspruch als Traditionsverein gerecht, so Koppelmann. Allerdings müssen dieser Ankündigung nun laut Koppelmann auch Taten folgen: "Neben Eintracht Braunschweig haben sich bisher auch der FC Hansa Rostock und der Hallesche FC gegen Montagsspiele ausgesprochen. Es liegt jetzt auch an unseren Verantwortlichen, die Manager der anderen Klubs für eine Positionierung gegen die Montagstermine zu gewinnen. Natürlich in erster Linie in der 3. Liga, aber auch in allen anderen Spielklassen.“ (mvg)