Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig schüttelt sich: Auch Sascha Eickel macht den Abgang

Sascha Eickel und Eintracht Braunschweig gehen künftig getrennte Wege.
Sascha Eickel und Eintracht Braunschweig gehen künftig getrennte Wege.
Foto: imago/Hübner

Braunschweig. Jetzt ist es offiziell: Auch Sascha Eickel verlässt Eintracht Braunschweig. Vom BTSV hieß es am Mittwoch, dass der Sportliche Leiter des Nachwuchsleistungszentrums und U19-Trainer den Verein zum Saisonende verlassen wird.

"Die Verantwortlichen haben sich sehr um mich bemüht, dennoch habe ich mich aus persönlichen Gründen dafür entschieden, meinen Vertrag nicht zu verlängern", so Eickel. Details nennt er nicht.

Eintracht Braunschweig muss ohne Sascha Eickel planen

Er habe sechs tolle Jahre mit unvergesslichen Momenten wie dem Aufstieg in die Bundesliga und dem Gewinn des DFB-Pokals mit der Jugend von Eintracht Braunschweig erlebt. Von Vereinsseite her heißt es, man bedaure den Abgang des 43-Jährigen sehr, könne sie aber nachvollziehen.

"In den nächsten Wochen werden wir das Nachwuchsleistungszentrum, das auch in der neuen Saison sieben Mannschaften am Standort Sportpark Kennel beherbergen wird, neu strukturieren und in diesem Zuge auch die Nachfolge von Sascha festlegen", teilt Eintracht Braunschweig mit.

Eintracht Braunschweig zum Sparen verdammt

Zuvor hatte die Eintracht auch schon ihre U23 zum Saisonende vom Spielbetrieb abgemeldet. Nach dem Jahr in der Drittklassigkeit sind die Löwen zum Sparen gezwungen; von bis zu sechs Millionen Euro ist die Rede.

Erst am Dienstag war bekannt geworden, dass mehrere Mitarbeiter gehen müssen und auch der blau-gelbe Fanshop im Schloss schließen wird.