Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig gegen 1860 München ohne Pfitzner – das sind die beiden Elfmeter-Kandidaten

Zuletzt vom Punkt aus eine Bank bei Eintracht Braunschweig: Marc "Pfitze" Pfitzner.
Zuletzt vom Punkt aus eine Bank bei Eintracht Braunschweig: Marc "Pfitze" Pfitzner.
Foto: imago/Hübner

Braunschweig. Eintracht Braunschweig ist zurück in der Spur. Nach sieben Spielen ohne Niederlage stehen die Blau-Gelben über dem Strich. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Am Samstag steigt an der Hamburger Straße das "Löwenduell" – der TSV 1860 München ist zu Gast in Braunschweig.

Eintracht Braunschweig muss umbauen

Dabei muss sich BTSV-Coach André Schubert wieder etwas einfallen lassen: Bei Eintracht Braunschweig sind Steffen Nkansah und Marc Pfitzner zum Zuschauen verdammt – Nkansah hatte gegen Lotte Rot gesehen, "Pfitze" seine fünfte Gelbe.

Pfitzner mit vier Elfmeter-Toren am Stück

Vor allem der Pfitzner-Ausfall wiegt schwer, hatte der Publikumsliebling doch in den vergangenen vier Spielen vier Mal getroffen – und zwar jeweils vom Punkt. Eintracht Braunschweig-Coach André Schubert hat aber schon einen Plan B in der Tasche: "Bernd Nehrig und Niko Kijewski wären die nächsten, die sich als Elfmeterschützen anbieten würden."

Wer für Pfitzner und Nkansah aufläuft, lässt der Trainer offen: "Es gibt eine Reihe von Spielern, die sich da anbieten. Es hängt aber auch immer vom Gegner ab", so Schubert. Mit dem Tabellenfünften 1860 München kommt ein dicker Brocken nach Braunschweig - mit rund 2.000 Fans im Gepäck.

Schubert warnt vor 1860 München

"Wenn man sich die letzten Wochen ansieht, sind sie eine der besten Mannschaften der Liga", warnte Schubert. Die Sechziger seien sehr zweikampfstark, robust und körperlich stark. Ein Wiedersehen mit dem Ex-Braunschweiger Quirin Moll wird es nicht geben, er hat einen Kreuzbandriss.

"Ganz andere Situation" bei Eintracht Braunschweig

Bei Eintracht Braunschweig wirkt alles und jeder sehr fokussiert auf das Saisonziel Klassenerhalt. "Wir haben einen schwierigen Prozess hinter uns", gibt Schubert zu Protokoll. In der Winterpause habe man auch Glück mit den Personalentscheidungen gehabt - "jetzt ist es eine ganz andere Situation."

In dieser Saison sind noch acht Spiele zu absolvieren. Für Schubert ist noch gar nichts entscheiden, weder oben noch unten: "In der Liga ist es einfach sehr, sehr eng", sagte der Coach.

Es gebe drei bis vier Mannschaften, die um den Aufstieg spielen. Dann gebe es vielleicht noch zwei oder drei Teams, die relativ sicher sind. "Der Rest ist noch lange nicht gesichert." Dazu gehört logischerweise auch Eintracht Braunschweig.

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Anstoß im Eintracht-Stadion ist am Samstag um 14 Uhr. Es gibt noch ausreichend Tickets an den Tageskassen. Die Kassen und die Stadiontore öffnen um 12.30 Uhr.