Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Beleidigung? Jetzt rückt auch Benjamin Kessel in den Fokus

Benjamin Kessel von Eintracht Braunschweig ist sichtlich aufgebracht.
Benjamin Kessel von Eintracht Braunschweig ist sichtlich aufgebracht.
Foto: imago/Hübner

Braunschweig.  Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ermittelt jetzt auch gegen Benjamin Kessel von Eintracht Braunschweig.

Kessel soll am vergangenen Samstag Kodjovi Koussou vom TSV 1860 München beim 1:1 beleidigt haben. Das Ermittlungsverfahren wurden demnach wegen des Verdachts auf "krass sportwidriges Verhaltens in der Form eines unsportlichen Verhaltens" eingeleitet.

Kessel - Opfer oder Täter?

Das teilte der DFB am Dienstag mit. Schiedsrichter Eric Müller hatte den Vorfall nicht wahrgenommen. Kessel soll sich nun zeitnah äußern.

Zuvor hatte Münchens Sportlicher Leiter Günther Gorenzel über den Vorfall gesagt: "Angeblich sind da einige unschöne Worte gefallen, die ich hier nicht wiedergeben werde."

Schubert: "Er ist ein bisschen ausgeflippt"

Eintracht Braunschweig-Coach André Schubert sagte bei Magenta Sport nach dem Spiel: "Benni wurde angespuckt und daraufhin ist er ein bisschen ausgeflippt." Schubert hatte den 31-Jährigen aus der aufgebrachten Spielertrabe gezogen und in Richtung Spielertunnel gezogen.

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