Eintracht Braunschweig 

Urteil nach Spuck-Attacke bei Eintracht Braunschweig: DFB bestraft Bekiroglu

Nach dem Abpfiff des Spiels zwischen Eintracht Braunschweig und 1860 München hatte Efkan Bekiroglu (rechts) Braunschweigs Benjamin Kessel bespuckt.
Nach dem Abpfiff des Spiels zwischen Eintracht Braunschweig und 1860 München hatte Efkan Bekiroglu (rechts) Braunschweigs Benjamin Kessel bespuckt.
Foto: imago/Hübner

Braunschweig. Nach seiner Spuck-Attacke beim Spiel bei Eintracht Braunschweig wird Efkan Bekiroglu dem TSV 1860 München erstmal fehlen.

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sperrte den 23-Jährigen wegen eines krass sportwidrigen Verhaltens in Form einer Tätlichkeit für drei Ligaspiele. Bekiroglu hat der Strafe bereits zugestimmt.

Tumult nach Spiel bei Eintracht Braunschweig

Nach Abpfiff des Drittligaspiels bei Eintracht Braunschweig am vergangenen Samstag hatte der Münchner seinen Gegenspieler Benjamin Kessel angespuckt.

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Schiedsrichter Eric Müller hatte auf Nachfrage erklärt, diese Szene nicht gesehen zu haben, weshalb der DFB-Kontrollausschuss nachträglich ermitteln und Anklage erheben konnte.

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Ermittlungen gegen Benjamin Kessel

Aus Braunschweiger Sicht interessant an dem Bekiroglu-Urteil ist, dass das Sportgericht in dem Zusammenhang auch von "einer zuvor begangenen sportwidrigen Handlung" spricht – gemeint damit ist Benjamin Kessel.

Denn auch gegen Kessel ermittelt das Sportgericht. Der 23-Jährige soll seinen Münchner Gegenspieler Kodjovi Koussou beleidigt haben. Die Kessel-Entscheidung dürfte zeitnah fallen.