Eintracht Braunschweig 

Vorsicht, Eintracht! Dieser Preußen-Stürmer ist ein echter Löwen-Schreck

Martin Kobylanski (links) bereitet Löwen-Coach André Schubert (rechts oben) im Hinspiel einige Kopfschmerzen.
Martin Kobylanski (links) bereitet Löwen-Coach André Schubert (rechts oben) im Hinspiel einige Kopfschmerzen.
Foto: Imago images/Kirchner-media Montage: DER WESTEN

Braunschweig. Am Sonntag wartet die viertletzte Aufgabe bei der Mission Klassenerhalt auf Eintracht Braunschweig. Preußen Münster ist um 14 Uhr zu Gast im Eintracht-Stadion.

An das Hinspiel an einem Montagabend Ende November des vergangenen Jahres dürfte sich vor allem einer sehr gerne zurück erinnern - Preußens Stürmer Martin Kobylanski.

Eintracht Braunschweig: Kobylanski ist der Löwen-Schreck

Denn der Pole, Sohn des Ex-Profis Andrzej Kobylański, erzielte einen Hattrick beim 3:0-Erfolg der Preußen gegen Eintracht Braunschweig.

Es war ein gebrauchter Abend für die Schubert-Elf in Münster. Preußen schnürte die Löwen von Beginn an ein, nach 26 Minuten hatte Kobylanski schon zweimal getroffen. In der zweiten Hälfte legte der 25-Jährige noch einen Treffer nach - Braunschweig war an diesem Tag chancenlos.

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Doch die Ausgangslage vor dem Rückspiel ist freilich ein ganz andere. War Münster damals auf Platz zwei mitten im Aufstiegsrennen und Braunschweig abgeschlagenes Schlusslicht, haben sich die Vorzeichen vor dem Wiedersehen zum Glück aus Braunschweiger Sicht geändert.

Die Schubert-Elf erwartet Münster als drittbeste Rückrundenmannschaft, bei den Preußen ist der Aufstiegszug längst abgefahren.

Mit einem Sieg kann Braunschweig am Sonntag den nächsten großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.

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Preußen offensiv schwer auszurechnen

Dazu gilt es diesmal Martin Kobylanski besser in den Griff zu kriegen als noch im Hinspiel. Hoffnung dürfte den Braunschweig-Fans die Tatsache machen, dass es zuletzt kriselte beim Angreifer, der mit einigen Zweitligisten in Verbindung gebracht wird. Seit seinem Dreierpack gegen Braunschweig gelang ihm nur noch ein Tor. Doch auch so bleibt das Team von Marco Antwerpen offensiv brandgefährlich und schwer auszurechnen.

Denn neben Kobylanski (achte Tore) hat Preußen mit Rufat Dadashov (acht), René Klingenburg (acht) und Cyril Akono (vier) jede Menge Torgefahr im Angriff. Die Löwen sind also gewarnt.