Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Rassismus-Vorwurf – DFB sperrt Robin Becker für fünf Wochen

Robin Becker von Eintracht Braunschweig beim Spiel gegen 1860 München.
Robin Becker von Eintracht Braunschweig beim Spiel gegen 1860 München.
Foto: imago/MIS

Braunschweig. Da muss Eintracht Braunschweig erstmal schlucken. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Robin Becker mit einer Sperre von fünf Wochen und einer Geldstrafe von 2.000 Euro belegt.

Der 22-Jährige soll sich beim Heimspiel gegen 1860 München unsportlich verhalten haben. Konkret geht es um eine vermeintliche rassistische Beleidigung.

Eintracht Braunschweig geht in Berufung

Eintracht Braunschweig zeigt sich empört und hat gegen das Urteil bereits Berufung eingelegt: "Die Entscheidung ist für uns als Eintracht insgesamt völlig überraschend und in der Sache kaum nachvollziehbar", so Aufsichtsratsmitglied Tobias Rau.

Erst Kessel – jetzt Becker?!

Hintergrund ist ein Vorfall rund um das Ende des Spiels gegen 1860 München. Kurz nach dem Schlusspfiff spuckte der Münchner Spieler Efkan Bekiroglu den Braunschweiger Verteidiger Benjamin Kessel an und wurde dafür vom Sportgericht für drei Spieler gesperrt.

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Die Sechziger erhoben jedoch noch am Wochenende des Spiels den Vorwurf, dass Bekiroglu und auch ihr Spieler Kodjovi Koussou vor dieser Szene von Braunschweiger Spielern beleidigt worden seien. Der Kontrollausschuss des DFB leitete daraufhin zunächst Ermittlungen gegen Kessel ein. Gesperrt wurde am Freitag jedoch Becker.

"Weder die Vorwürfe gegen Benjamin, noch gegen Robin sind für uns als Verein nachvollziehbar und basieren auf bloßen - bis heute nicht nachgewiesenen - Behauptungen einzelner Spieler des TSV 1860 München", so Rau.

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"Diese Vorwürfe und Behauptungen weisen wir an dieser Stelle nochmals ausdrücklich - auch im Namen von Robin - zurück. Daher werden wir alle weiteren, uns zur Verfügung stehenden, rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um Robin und die Eintracht - auch angesichts unserer sportlichen Situation und der Schwere der Vorwürfe - zu schützen", sagt Rau.

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Man vertraue dabei weiterhin auf den DFB und seine Rechtsorgane und hoffe auf eine entsprechende Entscheidung. (ck)