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Eintracht Braunschweig: Schubert setzt gegen Cottbus auf die Moral - "Auf Unentschieden spielen ist Schwachsinn!"

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Braunschweig. Eintracht Braunschweig will beim Abstiegs-Endspiel gegen Energie Cottbus nichts dem Zufall überlassen. "Wir wollen das Spiel bestimmen", sagt Trainer André Schubert am Donnerstag. "Auf Unentschieden spielt hier keiner, auch Cottbus nicht. Das wäre Schwachsinn. Dann kriegst du in der Nachspielzeit ein Gegentor und das war's dann."

Auf die anderen Mannschaften dürfe man sich eh nicht verlassen, so Schubert. Das hätten ja die vergangenen Wochen und Ergebnisse gezeigt, kritisierte der Coach die Leistung der Teams, für die es um nichts mehr geht: "Da sind die Punkte doch schon verteilt!"

Eintracht Braunschweig will selbstbewusst ins Spiel gehen

Eintracht Braunschweig fokussiert sich also voll auf sich selbst. Wie eigentlich immer zuletzt. "Wir blenden alles andere um uns herum aus und lassen uns nicht beeindrucken", sagt Schubert. Es habe ja auch schon mehrere "prophezeite Endspiele" gegeben. Seine Jungs seien stresserprobt.

"Wir gehen mit Selbstvertrauen ins Spiel. Generell haben wir ja auch eine sehr gute Rückrunde gespielt", so der BTSV-Coach. In fast allen Spielen habe Eintracht Braunschweig ein Chancenplus gehabt. Auch die Moral stimme: "Das beweisen ja auch die Last-Minute-Tore, die wir gemacht haben"

Schubert warnt vor Energie Cottbus

Dennoch warnt Schubert vor Energie Cottbus: Auch die Lausitzer hätten eine starke Rückrunde gespielt und die beiden letzten Auswärtsspiele gewonnen: "Cottbus gibt sich nie auf und hat sich ebenfalls zu Recht die Chance erarbeitet, die Klasse zu halten."

Energie sei sehr zweikampfstark, habe eine gute Defensive und "Ausnahmekönner" in den eigenen Reihen, wie zum Beispiel Streli Mamba und Dimitar Rangelov. "Außerdem müssen wir versuchen, Standards zu vermeiden", warnt Schubert.

Eintracht Braunschweig: Vier Spieler angeschlagen

Vor dem Abstiegs-Endspiel gibt es bei Eintracht Braunschweig noch vier Wackelkandidaten. Angeschlagen sind:

  • Robin Becker
  • Nils Rütten
  • Manuel Janzer
  • Felix Burmeister

"Da müssen wir mal gucken", so Schubert, der auf den gelbgesperrten Benny Kessel und den Langzeitverletzten Bernd Nehrig verzichten muss.

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  • Dass es in dieser Saison für Eintracht Braunschweig eng wird, habe man ja schon früh gewusst, sagt Schubert. "Es geht jetzt um alles – es wird ein 50/50-Spiel", sagt Schubert. Die jetzige Situation hätte man in der Winterpause dankend angenommen. "Dementsprechend gehen wir da jetzt wir positiv dran."

    Die Ausgangslage: Ein Unentschieden gegen Cottbus (44/-7) würde Eintracht Braunschweig (44/-6) zum Klassenerhalt reichen. Selbst eine Niederlage könnte sich der BTSV erlauben – wenn Jena (43/-13; gegen München) oder Großaspach (42/-3; in Köln) nicht gewinnen. Anstoß im ausverkauften Eintracht-Stadion ist um 13.30 Uhr.