Eintracht Braunschweig 

Deal fix! Eintracht Braunschweig schnappt sich Nick Proschwitz

Kommende Saison Kollegen: Robin Becker im Duell mit Nick Proschwitz - damals noch im Dress des SV Meppen.
Kommende Saison Kollegen: Robin Becker im Duell mit Nick Proschwitz - damals noch im Dress des SV Meppen.
Foto: imago images / Joachim Sielski

Braunschweig. Eintracht Braunschweig hat Nick Proschwitz verpflichtet. Der 32-Jährige wechselt vom Ligakonkurrenten SV Meppen an die Hamburger Straße und hat einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 unterschrieben.

Zudem enthält der Vertrag die Option auf ein weiteres Jahr, schreibt der BTSV am Mittwoch. Zur Ablösesumme nannte die EIntracht keine Details.

Eintracht Braunschweig holt Nick Proschwitz

Der Angreifer spielte seit Oktober 2018 für den SV Meppen und erzielte in 30 Spielen für die Emsländer wettbewerbsübergreifend 15 Tore, hinzu kommen drei Vorlagen.

Proschwitz war zuvor unter anderem für den SC Paderborn aktiv, wo er in der Saison 2011/2012 Torschützenkönig der 2. Bundesliga wurde (17 Tore). Daneben spielte der 32-Jährige schon in England, der Schweiz, Belgien sowie in den Niederlanden.

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"Nick ist ein sehr erfahrener Stürmer, der seine Torgefahr mit 15 Treffern in der abgelaufenen Spielzeit unter Beweis gestellt hat und damit wesentlich am Erfolg des SV Meppen beteiligt war. Wir verfolgen den Weg von Nick schon sehr lange und freuen uns, dass wir den Transfer jetzt ermöglichen konnten“, schwärmt Eintracht-Aufsichtsratsmitglied Tobias Rau.

"Einer der geilsten Traditionsvereine in Deutschland"

Proschwitz ergänzt: "Zum Abschluss meiner Karriere wollte ich unbedingt bei einem der geilsten Traditionsvereine in Deutschland spielen. Ich habe das in England erlebt – das treibt mich an! Ich möchte dem SV Meppen, bei dem ich ein tolles Jahr erleben durfte, dafür danken, dass er meinem Wunsch nach dem Wechsel zur Eintracht entsprochen hat – das ist nicht selbstverständlich im heutigen Fußball."

Misstöne aus Meppen

Der SV Meppen äußerte sich in seiner Pressemitteilung ungewohnt deutlich über den Angreifer. "Nick hat uns in den letzten Tagen mehrfach und unmissverständlich deutlich gemacht, dass er in der nächsten Saison nicht mehr für den SV Meppen spielen wird", sagte Sportvorstand Heiner Beckmann.

"Seine Entscheidung ist dabei endgültig und unumkehrbar gewesen – auch ein Karriereende wurde seinerseits in Betracht gezogen. Um zumindest größtmöglichen finanziellen Schaden vom Verein abwenden zu können, blieb uns leider nichts anderes übrig, als Nick nach Braunschweig ziehen zu lassen." (ck mit dpa)