Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Ultras entschuldigen sich – für DIESE Aktion

Die Ultras von Eintracht Braunschweig entschuldigen sich für eine unschöne Aktion aus der vergangenen Spielzeit. (Symbolbild)
Die Ultras von Eintracht Braunschweig entschuldigen sich für eine unschöne Aktion aus der vergangenen Spielzeit. (Symbolbild)
Foto: imago images / Picture Point

Braunschweig. Nach dem Heimspiel gegen Energie Cottbus am letzten Spieltag hielt ein Teil der Ultra-Szene von Eintracht Braunschweig ein Plakat in die Höhe, das gegen Innenverteidiger Felix Burmeister gerichtet war.

Auf dem Plakat war zum Ausdruck gebracht worden, dass sich Teile einen Abgang Burmeisters in Richtung Hannover wünschen. „Der letzte Kuckuck muss aus dem Nest – Burmeister zurück zur roten Pest“, hieß es auf dem Banner. Mehr dazu hier>>>

Der 29-Jährige hatte – bevor er zu Eintracht Braunschweig wechselte – bei den Löwen-Rivalen Hannover 96 und Arminia Bielefeld unter Vertrag gestanden.

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Eintracht Braunschweig: Das sagen die Ultras zum Burmeister-Plakat

Nun haben sich die Löwen-Ultras zu Wort gemeldet und sich für diese unschöne Aktion gegen Burmeister entschuldigt. In der Stellungnahme heißt es: „In großen Gemeinschaften passieren Fehler, Fehler wie das Zeigen eines nicht abgesprochenen Spruchbandes aus Teilen der Ultra-Szene.“

Und weiter: „Hierbei ist es nicht relevant, wer oder wie viele Leute am Spruchband beteiligt waren. Man gewinnt und verliert zusammen. Hiermit wollen wir uns nicht nur für den völlig deplatzierten Zeitpunkt, sondern auch für die Tatsache entschuldigen, dass eine kontroverse Aussage plakativ präsentiert wurde.“

Am Ende des Statements stellen die Ultras klar, das Ziel sei weiterhin eine „einträchtige Fanszene“, um mit dem Team der Löwen in der nächsten Saison an einem Strang zu ziehen“. Und: „Dass in einer Fanszene Fehler passieren, gehört dazu. Hierfür gerade zu stehen, ebenso!“ (cs)