Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Das sagt André Schubert zu seinem Blitz-Abgang

André Schubert hat sich zu seinem Wechsel von Eintracht Braunschweig nach Kiel geäußert. (Symbolbild)
André Schubert hat sich zu seinem Wechsel von Eintracht Braunschweig nach Kiel geäußert. (Symbolbild)
Foto: imago/Picture Point

Kiel/Braunschweig. Trainer André Schubert hat seinen Blitz-Wechsel vom Drittlisten Eintracht Braunschweig zum Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel mit der Unklarheit über die Zukunft bei den Niedersachsen gerechtfertigt.

Nach der Anfrage der Kieler durch deren Sportchef Fabian Wohlgemuth am vergangenen Donnerstag habe er mit den Verantwortlichen der Eintracht ein Gespräch über die Zukunft geführt - und "die Antwort nicht die war, die ich erwartet habe", sagte der 47-Jährige am Mittwoch bei seiner offiziellen Vorstellung als neuer Chefcoach der Kieler. "Daraufhin habe ich mich mit dem Angebot aus Kiel beschäftigt."

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Eintracht Braunschweig:

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Einen Tag vor dem Trainingsauftakt der Braunschweiger hatten die Schleswig-Holsteiner überraschend Schubert als neuen Chefcoach für die kommende Saison bekannt gegeben.

Kein "Opfer" in Braunschweig

Schubert betonte, dass er sich keinesfalls als "Opfer" in Braunschweig sehe. Er habe sich dort sehr wohl gefühlt. "Braunschweig ist ein klasse Verein mit einer tollen Mannschaft", sagte Schubert und wünschte seinem Nachfolger und bisherigem Assistenten Christian Flüthmann sowie dem Team "alles Gute".

Schubert hatte die Niedersachsen im Oktober 2018 auf dem letzten Tabellenplatz in der 3. Liga übernommen und sie noch vor dem Abstieg gerettet. Er besaß in Braunschweig noch einen Vertrag bis 2021. Zuvor war er unter anderen von 2015 bis 2016 für Borussia Mönchengladbach verantwortlich und hatte das Team in die Champions League geführt. (dpa)