Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig gegen 1860 München: Warum das Löwen-Duell besonders emotional werden dürfte

Nach dem Abpfiff des Spiels zwischen Eintracht Braunschweig und 1860 München hatte Efkan Bekiroglu (rechts) Braunschweigs Benjamin Kessel bespuckt (Archivbild).
Nach dem Abpfiff des Spiels zwischen Eintracht Braunschweig und 1860 München hatte Efkan Bekiroglu (rechts) Braunschweigs Benjamin Kessel bespuckt (Archivbild).
Foto: imago/Hübner

Braunschweig. Eintracht Braunschweig gegen den TSV 1860 München – das Löwen-Duell dürfte emotional werden. Und das nicht nur, weil es das erste Heimspiel der neuen Saison für den BTSV und seine Fans ist. Auch die Geschehnisse des letzten Aufeinandertreffens beider Teams an der Hamburger Straße dürfte bei dem ein oder anderen auf und neben dem Platz noch nachwirken.

1860 München zu Gast bei Eintracht Braunschweig

Gut vier Monate ist es jetzt her, dass 1860 München zu Gast bei Eintracht Braunschweig war. Das Duell hat Spuren hinterlassen. Zum einen, weil Eintracht Braunschweig in der Nachspielzeit den 1:1-Ausgleich erzielte. Zum anderen wegen den Szenen, die dann folgten.

Löwen-Stress: Bekiroglu bespuckt Kessel

Was war passiert? Kurz nach dem Abpfiff hatte der Sechziger Efkan Bekiroglu Braunschweigs Benjamin Kessel bespuckt. Dafür wurde Bekiroglu für drei Spiele gesperrt. Kessel wiederum soll den Deutsch-Türken zuvor rassistisch beleidigt haben – das konnte dem 31-Jährigen aber nie nachgewiesen werden. Kessel blieb straffrei.

DFB-Sportgericht sperrt Becker

Stattdessen wurde Eintrachts Robin Becker zunächst wegen rassistischer Äußerungen fünf Spiele gesperrt. Braunschweig legte Berufung ein und bekam Recht. Becker fehlte dem BTSV letztlich nur ein Spiel.

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"Weder die Vorwürfe gegen Benjamin noch gegen Robin sind für uns als Verein nachvollziehbar und basieren auf bloßen - bis heute nicht nachgewiesenen - Behauptungen einzelner Spieler des TSV 1860 München", hatte Eintrachts Aufsichtsratsmitglied Tobias Rau - übrigens ehemaliger Bayern-Profi - damals gesagt. >> Hier geht's zur Sportschau-Zusammenfassung

Eintracht Braunschweig hofft auf volle Hütte

Am kommenden Samstag (14 Uhr) kommt es dann in Braunschweig zum ersten Wiedersehen der Löwen-Teams. Auch die Herrschaften Kessel, Becker und Bekiroglu dürften dann wieder auf dem Platz stehen. Immerhin: Diesmal geht es nicht um den Klassenerhalt.

Eintracht Braunschweig hat schon mehr als 17.000 Karten für das Spiel gegen den TSV 1860 verkauft. Während der BTSV mit einem starken 4:2 (3:1)-Auswärtserfolg beim Zweitliga-Absteiger Magdeburg in die neue Drittliga-Saison startete, kamen die Münchener Löwen nicht über ein 1:1 (0:1) gegen Preußen Münster hinaus.