Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Lieberknecht kehrt zurück – Coach Flüthmann hat diesen dringenden Appell an die Fans

Christian Flüthmann und Eintracht Braunschweig treffen am Sonntag auf Torsten Lieberknecht und den MSV Duisburg.
Christian Flüthmann und Eintracht Braunschweig treffen am Sonntag auf Torsten Lieberknecht und den MSV Duisburg.
Foto: imago sportfotodienst / Collage: news38

Braunschweig. Am Sonntagmittag erwartet Eintracht Braunschweig kein Spiel wie jedes andere.

Der MSV Duisburg ist zu Gast – und somit auch Torsten Lieberknecht, der die „Zebras“ seit vergangenem Jahr trainiert. Zuvor war er 15 Jahre bei Eintracht Braunschweig aktiv, vier Saisons als Spieler und elf Jahre als Trainer.

Eintracht Braunschweig: Lieberknecht kehrt zurück

Jahrelang war Lieberknecht das Gesicht des Vereins. Er führte die „Löwen“ von der 3. Liga in die Bundesliga. Bei den Fans von Eintracht Braunschweig genießt der 46-Jährige heute immer noch riesige Sympathien.

Nun kehrt Lieberknecht zurück in sein „Wohnzimmer“ und freut sich schon gewaltig auf das Spiel am Sonntag. „Wir müssen da nicht lange um den heißen Brei herumreden“, sagt der MSV-Trainer: „Das ist ein ganz besonderes Spiel.“

Flüthmann freut sich auf Lieberknecht

Auch Braunschweigs jetziger Coach kann die Begegnung kaum noch abwarten. „Erst mal freue ich mich darauf, Torsten überhaupt kennenzulernen“, sagt Christian Flüthmann: „Diese Möglichkeit hatte ich bisher noch nicht.“

Flüthmann ist sich sicher: „Es wird bestimmt gemischte Gefühle auf den Tribünen geben.“ Schließlich wünschen viele Braunschweiger Fans ihrem alten Coach auch in seiner neuen Aufgabe nur das Beste.

Klare Ansage von Flüthmann

Gleichzeitig stellt Flüthmann aber auch unmissverständlich klar: „Wichtig ist – und das möchte ich auch ganz klar signalisieren: Es hat eine neue Zeitrechnung begonnen. Und die jetzige Mannschaft braucht Unterstützung. Bei allem Respekt, was Torsten hier geleistet hat – es ist wichtig, dass wir am Sonntag hier geschlossen als Eintracht Braunschweig auftreten.“

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Flüthmann weiter: „Man kann ja immer mal an die schöne Zeit zurückdenken. Aber wenn man auf dem Spielfeld steht, sollte man sich sagen: Jetzt geht’s um was ganz anderes. Diese 90 Minuten ist Torsten Lieberknecht kein Thema für Eintracht Braunschweig.“

Lieberknecht: „Es geht um die Mannschaft“

Das sieht Lieberknecht genauso. „Das eine ist die Person Torsten Lieberknecht, und das andere ist die Mannschaft“, sagt Duisburgs Trainer: „Um diese Mannschaft geht es am Sonntag. Und diese Mannschaft hat mit der ganzen Geschichte nichts zu tun.“

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Lieberknecht weiter: „Das Wichtigste ist, dass die Jungs ihren Job machen. Für mich persönlich mag es ein besonderes Spiel sein, aber nicht für die Jungs. Letztendlich geht’s auch am Sonntag um das Spiel und die drei Punkte.“