Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Fan-Chaoten kommen den Löwen teuer zu stehen – so viel musste der BTSV blechen

Anhänger von Eintracht Braunschweig zünden beim Spiel in Münster rund 30 Pyrofackeln.
Anhänger von Eintracht Braunschweig zünden beim Spiel in Münster rund 30 Pyrofackeln.
Foto: imago images / Kirchner-Media

Braunschweig. Eintracht Braunschweig hat in der vergangenen Saison einen Spitzenplatz erreicht – allerdings würden die Löwen gern auf ihn verzichten.

In Sachen Strafen für unsportliches Verhalten der Fans rangiert Eintracht Braunschweig in der dritten Liga auf dem zweiten Platz. Der "Kicker" hat die Urteile des DFB-Sportgerichts ausgewertet.

Demnach musste Eintracht Braunschweig 64.680 Euro bezahlen. Unangefochtener Spitzenreiter ist Hansa Rostock (146.375 Euro). Am friedlichsten waren die Fans der SpVgg Unterhaching (700 Euro).

Eintracht Braunschweig: Fans fallen fast nur auswärts negativ auf

Die Eintracht war für das unsportliche Verhalten ihrer Fans bei den Auswärtsspielen in Wiesbaden, Unterhaching, Meppen, Münster, Zwickau und Osnabrück bestraft worden. Auch die Szenen beim Heimspiel gegen Uerdingen wurden sanktioniert.

Am "teuersten" war für Eintracht Braunschweig das Spiel beim SC Preußen Münster im vergangenen November. 29.150 Euro mussten die Löwen bezahlen, weil einige Chaoten Tennisbälle und Flummis aufs Spielfeld warfen, sich vermummten und dann im größeren Stil Pyrotechnik anzündeten.

Im Vergleich der drei Profiligen musste der Hamburger SV (294.150 Euro) am meisten Strafe zahlen. Es folgen die Bundesligisten Borussia Dortmund (241.000 Euro) und FC Bayern (215.150 Euro).

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Die Wölfe-Fans haben sich überwiegend friedlich verhalten: Der VfL Wolfsburg liegt mit 5.000 Euro Strafe auf dem letzten Platz in der Bundesliga-Rangliste. Sandhausen und Lotte mussten als einzige Vereine keine Strafe zahlen. (ck)