Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig gewinnt in Kaiserslautern - „Wollten die Euphorie im Keim ersticken“

Eintracht Braunschweig feiert das 2:0 von Leandro Putaro in Kaiserslautern.
Eintracht Braunschweig feiert das 2:0 von Leandro Putaro in Kaiserslautern.
Foto: imago images / Jan Hübner

Braunschweig. Eintracht Braunschweig hat geliefert. Nach dem schwachen 0:3 gegen Duisburg haben die Löwen einen 3:0-Sieg beim 1. FC Kaiserslautern gefeiert. Nach vier Siegen in fünf Spielen rangiert der BTSV auf Relegationsplatz drei. Entsprechend positiv ist die Stimmung im Lager von Eintracht Braunschweig.

Eintracht Braunschweig: Bei Proschwitz platzt der Knoten

„Wir haben es sehr konzentriert gemacht, standen defensiv gut, haben den Gegner super angelaufen und ihn so zu Fehlern gezwungen“, so Nick Proschwitz, der beim FCK sein erstes Tor für die Blau-Gelben erzielte – wenn auch per Elfmeter. „Als Torjäger will man immer treffen, daher bin ich froh, dass es jetzt geklappt hat. Ich hoffe, das jetzt noch viele mehr folgen“, sagte Nick Proschwitz.

Alfons Amade feiert starkes Debüt auf dem Betzenberg

Auch Alfons Amade war nach seinem Debüt sehr zufrieden: „Ich bin überraschend reingekommen und wollte, wie alle anderen, einfach mutig aufspielen. Dass es am Ende so ausgegangen ist, macht mich stolz“, so der 19-Jährige, den Eintracht Braunschweig von Hoffenheim ausgeliehen hatte. Amades Flanke köpfte Mike „Feige“ Feigenspan zum 1:0 ins Tor.

Gutes Händchen: Christian Flüthmann wechselt den Sieg ein

Verantwortlich für den Sieg war Eintracht Braunschweig-Coach Christian Flüthmann. Sein Matchplan ging voll auf – und seine Joker stachen. „Wir wollten in der ersten Halbzeit die Euphorie, von der wir alle gesprochen haben, durch mutiges Angriffspressing im Keim ersticken und Kaiserslautern nicht zum spielen kommen lassen“, so Christian Flüthmann.

Braunschweig erstickt FCK-Euphorie im Keim

Tatsächlich herrschte nach dem DFB-Pokalsieg gegen Bundesligist Mainz euphorische Stimmung bei den Roten Teufeln. „Wir hätten die Euphorie gerne mitgenommen, haben das aber nicht geschafft. Wir hatten uns viel vorgenommen, man hat allerdings von Anfang an gemerkt, dass wir sehr träge und langsam gespielt haben“, sagte FCK-Trainer Sascha Hildmann.

„Leistungssteigerung um gut und gerne 136 Prozent“

Dafür ist die gute Stimmung jetzt wieder zurück bei Eintracht Braunschweig. „Leistungssteigerung um gut und gerne 136 Prozent - weiter so“, heißt es bei der Löwenrunde.

„Sonderlob für Engelhardt und Amade, Fleißkärtchen für Nehrig und Proschwitz, Zungenschnalzer für Wiebe!“

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Am kommenden Samstag hat Eintracht Braunschweig dann die Würzburger Kickers zu Gast. Anstoß im Eintracht-Stadion ist um 14 Uhr. (ck)