Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Ultras verpassen Spiel in Großaspach – darum kritisieren sie die Polizei

Rund 100 Ultras von Eintracht Braunschweig verpassten das Spiel bei der SG Sonnenhof Großaspach.
Rund 100 Ultras von Eintracht Braunschweig verpassten das Spiel bei der SG Sonnenhof Großaspach.
Foto: imago images / Jan Hübner

Braunschweig. Trotz des Sieges bei der SG Sonnenhof Großaspach überwiegt bei manchen Anhängern von Eintracht Braunschweig der Frust. Der Grund ist eine folgenschwere Bus-Kontrolle der Polizei bei Werneck in Unterfranken.

Aus Kreisen der Ultras von Eintracht Braunschweig heißt es, dass knapp 100 Anhänger auf dem Weg zum Stadion von der Polizei angehalten worden sind. Die polizeilichen Maßnahmen zur Überprüfung des Busses haben demnach vier Stunden gedauert.

Ultras von Eintracht Braunschweig werden festgehalten

Damit wurden die rund 100 Betroffenen daran gehindert, das Auswärtsspiel ihrer Eintracht live im Gästeblock zu verfolgen. Die „Blau-Gelbe Hilfe“ (BGH) bezeichnet die Zustände im Bus als „mehr als grenzwertig“ – vor allem weil die Polizei-Maßnahme so lange gedauert habe.

Die Ultra-Gruppierung „Cattiva Brunsviga“ veröffentlichte Fotos der Kontrolle; darauf sieht man auch eine Zelle von innen.

„Nach unseren Erkenntnissen ging eine Auseinandersetzung von einzelnen Eintracht-Fans und einem Auto mit St. Pauli-Fans voraus. Unklar ist allerdings noch, ob überhaupt Menschen aus dem Umfeld der Kontrollierten an dem Vorfall beteiligt waren“, so die BGH.

Polizei Braunschweig bestätigt Kontrolle - viele Fragezeichen offen

Die Polizei Braunschweig konnte gegenüber news38.de lediglich die Bus-Kontrolle bestätigen.

--------------

Mehr von uns:

--------------

Das Polizeipräsidium Unterfranken hat sich am Abend zu den Details und Hintergründen geäußert. Hier kannst du nachlesen, wie die Beamten ihre Sicht der Dinge schildern.

Eintracht Braunschweig hatte das Spiel in Großaspach am Sonntag mit 3:1 gewonnen – hier kannst du den Ticker nachlesen. (ck)