Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Kehrtwende bei Sebastian Ebel – „Ich war selbst überrascht“

Sebastian Ebel bleibt Eintracht Braunschweig doch erhalten. (Archivbild)
Sebastian Ebel bleibt Eintracht Braunschweig doch erhalten. (Archivbild)
Foto: imago/hübner

Braunschweig. Sebastian Ebel kandidiert erneut für das Amt des Präsidenten von Eintracht Braunschweig - entgegen angekündigter Pläne.

Es sei das Ergebnis „eines intensiven Auswahlprozesses, der in den vergangenen neun Monaten von einer fünfköpfigen Präsidentenfindungskommission durchgeführt wurde“, heißt es in einer offiziellen Mitteilung von Eintracht Braunschweig am Dienstag.

Dafür ändern sich andere Personalien im Vorstand.

Sebastian Ebel bleibt Eintracht Braunschweig erhalten: „Ich war überrascht“

Ebel selbst hatte bei der Mitgliederversammlung im Dezember 2018 eigentlich angekündigt, von seinem Posten als BTSV-Präsident und Aufsichtsrats-Vorsitzender der Profifußball-Gesellschaft zurücktreten zu wollen.

„Mir ist meine Entscheidung aus dem vergangenen Jahr bewusst. Daher war ich überrascht, dass in den vergangenen Wochen von Vertretern der Findungskommission, des Vorstandes sowie vieler Mitglieder und Eintracht-Fans der Wunsch an mich heran getragen worden ist, erneut für das Amt des Vereinspräsidenten zu kandidieren“, erklärt Sebastian Ebel.

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Ebel gibt Fehler zu

Das habe einen Prozess in Gang gesetzt, der letztlich zu der Entscheidung geführt habe, weiter Verantwortung bei Eintracht Braunschweig zu übernehmen. Ebel freue sich sehr über das Vertrauen, „vor allem vor dem Hintergrund, dass ich in der Vergangenheit Fehler gemacht habe.“

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Auf der Vorstandssitzung am Montag wurde Ebel einstimmig als Kandidat aufgestellt.

Das ändert sich im Vorstand der Löwen

Im Gegensatz zu Ebel werden Rainer Ottinger (Erster Vizepräsiden) und Wolfgang Krake (Vizepräsident Abteilungen) nicht mehr zur Wahl stehen.

Im Gespräch mit der Braunschweiger Zeitung spricht Krake von persönlichen und Altersgründen. Er verlasse den Verein keinesfalls „im Groll“, die berufliche Belastung sei einfach zu groß geworden, so der Architekt gegenüber der Zeitung.

Als Nachfolger hat der Vereinsvorstand Christoph Bratmann und Kay-Uwe Rohn aufgestellt. Bratmann soll nach Informationen der Braunschweiger Zeitung als erster Vizepräsident kandidieren. Der SPD-Politiker bezeichnet sich selbst als Fan und Mitglied von Eintracht Braunschweig und gelte unter Fans als gut vernetzt. (ak)