Eintracht Braunschweig 

Eintracht Braunschweig: Integration und Inklusion – warum dieses Projekt ausgezeichnet ist

Obaidullah Zaim (rechts, Ehrenamtlicher aus Afghanistan) hilft Thorsten Walter (Lebenshilfe Braunschweig) beim Besuch im Eintracht-Stadion.
Obaidullah Zaim (rechts, Ehrenamtlicher aus Afghanistan) hilft Thorsten Walter (Lebenshilfe Braunschweig) beim Besuch im Eintracht-Stadion.
Foto: Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e.V.

Braunschweig. Ausgezeichnet, Eintracht Braunschweig! Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat das Braunschweiger Projekt „Stadionbegleitung“ zum ‚Projekt des Monats‘ gemacht.

Seit dieser Saison begleiten Ehrenamtliche - meist mit Migrationshintergrund - Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung kostenlos zu Heimspielen der Eintracht.

Integration und Inklusion bei Eintracht Braunschweig

Bislang haben sich schon zwölf Tandems gefunden, die regelmäßig die Spiele von Eintracht Braunschweig besuchen. Ein Teilnehmer ist Obaidullah Zaim.

Der 20-jährige Flüchtling aus Afghanistan geht mit Waltraud Postler ins Stadion. Alleine würde sich die geistig beeinträchtigte Frau das nicht trauen, berichtet das BAMF.

Obaidullah spielt selbst sehr gern Fußball. „Durch dieses Ehrenamt möchte ich etwas zurückgeben. Ich habe hier so viel Gutes erfahren“, sagt der junge Afghane, der sich im Stadion auch um andere Menschen mit Handicap kümmert, etwa um Thorsten Walter.

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Mehr von uns:

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Angeboten wird das Projekt „Stadionbegleitung“ von der Freiwilligenagentur Jugend Soziales Sport e.V. in Zusammenarbeit mit dem Fanclub „Eintracht Inklusiv“. Es ist für alle Interessierten offen.

Außerdem werden auch ständig weitere Teilnehmer gesucht - sowohl Menschen mit Handicap als auch Begleiter. Hier kannst du dich melden:

Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e.V.